Sonntag, 14. September 2014

Saftiger Mirabellenkuchen & Kücheneinblicke

So, heute gibt es nun das angekündigte Rezept vom Mirabellenkuchen. Er ist soo locker und saftig und die Süße vom Teig und die sanfte Säure der Mirabellen passen einfach wunderbar.



Für ein Backblech (ca. 30 x 40 cm):

1 gutes Kilo Mirabellen
4 Eier
225 g Zucker
250 g Margarine
geriebene Orangenschale (Orange-Back)
100 g gemahlene Mandeln
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Schuss Milch

200 g Schmand
4 Eier
75 g Zucker
100 g gehackte Mandeln


Die Mirabellen waschen und entsteinen. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Die Margarine und den Zucker schaumig rühren, dann die Eier unterrühren. Mandeln, Mehl, Backpulver und die Orangenschale vermischen. Die Mischung nach und nach unter die Teigmasse rühren. Soviel Milch zugeben, bis ein zäher Teig entsteht. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgeleten Backblech verteilen.
Den Schmand mit dem Zucker und den Eiern verrühren. Die Mirabellen auf dem Teig verteilen, den Schmand darüber gießen und mit den gehackten Mandeln bestreuen.
Den Kuchen im heißen Ofen ca. 45 Min. backen.


Zudem gibt es heute noch ein paar kleine Einblicke in unsere neue Küche, wo die ganzen Leckereien immer entstehen.






 Wir haben versucht, die bestmögliche Lösung für den Raum zu finden, da dieser Schrägen hat, wie man sieht. Daher auch die Insel, als Arbeitsfläche. Wir haben das Glück, dass der Raum dafür groß genug ist und sind sehr zufrieden damit :-)

Für mich gab es dann auch eine kleine Überraschung. Bei der Planung hatten wir das günstigere Cerankochfeld ausgewählt. Beim endgültigen Bestelltermin war mein Liebster aber alleine und hat dieses gegen ein Induktionskochfeld ausgetauscht, was ich erst gesehen habe, als die Küche stand. Und ich find's toll *grins*



 Mit diesen Blümchen habe ich am Freitag noch etwas Sommer in die Wohnung geholt, zum tristen Wetter da draußen. Sind die Farben nicht wunderschön? Ich kann mich garnicht satt sehen.

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende. Wir waren heute Spazieren und es hat sich schon so herbstlich angefühlt. Von mir aus kann er aber noch gerne etwas warten...

Liebe Grüße
Nicole

Donnerstag, 11. September 2014

Von Mirabellen, Marillen und Mirabellenmarmelade :-)

Ich habe zur Zeit eine neue Lieblingsmarmelade - Mirabellenmarmelade! Bisher noch nie gegessen, aber für sehr lecker befunden. Ausgangspunkt dafür war die Frage meines Liebsten, ob ich den "ein Paar" Mirabellen brauchen könnte. Meine Antwort "JAAAA"! Warum, weil ich hier bei uns in der Gegend noch keinen Mirabellenbaum gesehen habe und mich nur zu gern an meine Kindheit erinnere, wie ich mit meiner Oma am Rande der Feldwege auf dem Land gelbe und blaue Mirabellen gesammelt habe, welche dann zu einem leckeren Kuchen verarbeitet worden sind. Die andere Hälfte ist so schon in meinem Mund gelandet :-). Kuchen sollte es jetzt auch werden. Dass er natürlich 2,5 kg davon mitbringt, konnte ich ja nicht wissen.

Bei der Suche nach einem Rezept kam mir der Gedanke... Mirabellen und Marillen.. is' doch das gleiche oder? Oder nicht? Also beschämterweise beide Begriffe mal eben gegoogelt. Mit Staunen vernahm ich: Achwas, Marillen sind ja Aprikosen! Wie peinlich. Viele werden vllt jetzt darüber schmunzeln, aber ich kannte den Begriff bisher nicht. Aber gut, sind wir wieder ein Stückchen schlauer geworden.

Nachdem ein wohlschmeckender Kuchen aus dem Ofen kam (das Rezept gibts noch im nächsten Post) lagen dort immer noch 1,5 kg Mirabellen (nicht Marillen! ;-) ). Also mal einen Blick in den Vorratsschrank geworfen und - aaaahh Gelierzucker. Yeah - Mirabellenmarmelade!



Ich habe für die 1,5 kg Mirabellen 750g Gelierzucker 2:1 verwendet und einen Schuss Amaretto, wer möchte. Die Mirabellen entsteinen, mit dem Gelierzucker vermischen und zusammen mit dem Amaretto aufkochen (den man bei mir nicht raus schmeckt, da ich zu vorsichtig war). Etwas Wasser habe ich am Anfang noch dazu gegeben, dann ca. 5-10 Minuten köcheln lassen, bis das Obst schön weich gekocht ist. Ich pürriere meine Marmeladen ganz gerne, man kann sie aber natürlich auch Stückig lassen.
Die Menge hat bei mir 6 unterschiedlich große Gläser ergeben. Also vllt 4 große Gläser.



 Sooo, morgen ist schon wieder Freitag. Und wieder ein kleines Stückchen näher dran am Urlaub *juhu*
Habt einen schönen Abend und schonmal ein erholsames Wochenende!
Liebe Grüße Nicole

Freitag, 29. August 2014

Zu viele reife Birnen? Birnenkuchen (mit Guss)!

Tja, da hängen die dicken Birnen am Baum und zum Essen sind es zu viele. Auf der Suche nach einem Rezept für Birnenkuchen bin ich in meinem Rezeptordner auf diesen Kuchen gestoßen. Das wäre übrigens auch mal so eine Sache, dich ich in Angriff nehmen müsste. Den Rezeptordner. Ja. Naja, Ordner kann man nicht sagen, denn dort herrscht pure Unordnung. Jedes Mal wenn ich ein Rezept suche, fange ich vorne zum Blättern an um am Ende zu merken, dass es ja in dem Stapel zwischen den Zeitschriften liegt...

Aber zurück zum Kuchen. Die Worte meines Liebsten "boah....sehr geil!" Äh ja. Lag sicher auch an dem Umstand, dass er gerade vom Angeln kam und schon einige Stunden nichts festes mehr zwischen den Zähnen hatte ;-) Aber er hat uns allen sehr gut geschmeckt. Hier also der Birnenkuchen mit Guss (den Riss beachte man jetzt mal nicht, das war wieder meiner Ungeschicktheit zu verdanken):



 Für eine 26 cm Springform

200 g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
80 g Butter
1/2 TL Backpulver
200 g Zucker
3 feste Birnen
Saft von 1 Zitrone
1 Päckchen Puddingpulver mit Sahnegeschmack
200 g saure Sahne

Mehl, 60 g Zucker, Vanillezucker und Backpulver kurz vermischen. Dann 1 Ei und die Butter in Stücke zugeben und mit den Knethaken verrühren. Am Schluss die Masse zu einem glatten Teig verkneten und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Birnen schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Einen halben Liter Wasser mit dem Zitronensaft und 50 g Zucker aufkochen, die Birnen zugeben und ca. 5 Minuten vorgaren. In einem Sieb abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen.

Aus 2/3 des Teiges den Boden für die Springform ausrollen (geht gut zwischen zwei lagen Backpapier) und in die Form legen. Aus dem Rest einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Die Birnenspalten auf dem Teig verteilen, das Puddingpulver mit 5 EL kaltem Wasser glatt rühren und 3/8 Liter der Flüssigkeit von den Birnen aufkochen. Das Puddingpulver einrühren, kurz aufkochen lassen und über die Birnen gießen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei Umluft und 175°C ca. 20 Minuten backen. 

Die restlichen 3 Eier trennen, das Eiweiß zu Eischnee schlagen, dabei 90 g Zucker einrieseln lassen. Dann das Eigelb und die saure Sahne unterheben. Nach den 20 Minuten Backzeit den Guss über den Kuchen gießen und weitere 25 Minuten backen, bis er schön goldbraun ist.

Wer möchte, kann ihn dann noch etwas mit Puderzucker, weißer und dunkler Raspelschokolade betreuen.



 So ihr Lieben, ich geh dann mal Abendessen kochen ;-)
Habt ein schönes Wochenede (mit hoffentlich ein paar Sonnenstrahlen)!
Lg Nicole

Dienstag, 19. August 2014

Wieder da - mit Blaubeer-Pfirsich-Galettes

Hallo ihr Lieben,

hui jetzt war es ganz schön lange ruhig hier. Der letzte Post ist vom Mai. In letzter Zeit war einfach irgendwie etwas die Luft raus. Zudem schafft mich die Arbeit im Moment ziemlich und dann bin ich froh, wenn ich mich zu Hause auf's Sofa setzen kann und nichts machen muss. Außerdem habe ich mir vorgenommen, nur noch etwas zu posten, wenn ich auch wirklich die Lust und Zeit dazu habe. Und nicht weil "du musst jetzt mal wieder was posten". Aber das kennen vielleicht auch ein paar von Euch. Dennoch versuche ich, da eine gewisse Regelmäßigkeit reinzubringen. Aber wir werden sehen, wie es sich weiter entwickelt. Ich bin trotzdem froh, dass die Besucherzahlen immerhin fast gleich geblieben sind, danke dafür.

Aber jetzt gibt es erstmal wieder - wie soll es auch anders ein - etwas Süßes. Und zwar kleine Blaubeer-Pfirsich-Teilchen (passend zur derzeitigen Saison). Und die sind sooowas von lecker... vor allem warm mit einer Kugel Vanilleeis *yummy*.
 


Für 6 Stück braucht ihr:

250 g Mehl
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
175 g Butter
400 g Pfirsiche
150 g Blaubeeren
70 g brauner Rohrzucker
2 EL Milch


So geht's:

 Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz mischen. Ei und 125 g Butter in Stückchen dazugeben. Alles zu einem Teig verkneten, zu einer Rolle formen und in Frischhaltefolie ca. 30 Minuten in den Külschrank legen. In der Zwischenzeit die Pfirsiche waschen, entkernen und und dünne Spalten schneiden. Blaubeeren waschen und verlesen. Das Obst mit 50 g Rohrzucker mischen.

Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen. Den Teig in 6 gleiche Teile teilen und zwischen zwei Lagen Backpapier zu ca. 5 mm dicken Kreisen ausrollen. Das Obst auf den Teigkreisen verteilen, dabei einen Rand von ca. 3 cm lassen. Übrige Butter in kleinen Stücken auf dem Obst verteilen. Die Teigränder über den Belag klappen, mit Milch bepinseln und mit dem restlichen Rohrzucker bestreuen. Die Galettes im Ofen ca. 25 Minuten backen.

Rezept aus der Lust auf Genuss 08/2013



Und weg ist es, das kleine Teilchen :-)


Ich wünsche Euch noch eine schöne, stressfreie Woche und bis bald!
Lg Nicole

Freitag, 23. Mai 2014

Lockerer Schoko-Pistazien-Gugl

Huhu!

Und, wie habt ihr die ersten richtig warmen Tage genossen? Ich war Eis essen, auf der Terasse gesessen und am See spazieren. Und sogar joggen, jahaa. Das erste mal nach einigen Wochen wieder. Dafür hab ich davon heute auch noch was, nämlich Muskelkater. Aber das muss jetzt wieder zur Gewohnheit werden, schließlich muss bald der neue Bikini eingeweiht werden ;-)

Ich habe Euch heute einen Schoko-Pistazien-Gugl mitgebracht. Etwas leichtes - also ohne Sahne - bei dem Wetter. Davon abgesehen bin ich sowieso ein Pistazien-Fan. Das Pistazien-Eis in der Eisdiele neben der Arbeit schmeckt übrigens super hihi. Achja, ein klecks Sahne würde trotzdem gut dazu schmecken.



Für eine große Guglform:

250 g Butter
200 g Zucker
1 Päck. Vanillezucker
5 Eier
250 g Mehl
1 Päck. Backpulver
200 g Sauerrahm
2 EL Kakaopulver
60 g Pistazien, fein gemahlen

Schokoladenglasur
weiße Kuvertüre
gehackte Pistazien


Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier nach und nach zugeben. Mehl und Backpulver mit dem Sauerrahm unterrühren. Den Teig auf 2 Schüsseln aufteilen. In die eine Hälfte die gemahlenen Pistazien und in die andere Hälfte das Kakaopulver einrühren. Dann den Schokoteig in eine gefettete Gugl-Form füllen und den Pistazienteig darüber verteilen. Bei 180°C ca. 50 Min. backen. Stäbchenprobe machen. Nach dem Abkühlen mit der Schokoladenglasur, weiße Kuvertüre und gehackten Pistazien überziehen und dekorieren.

Ihr könnt auch für den Schokoteig etwas weniger wie die Hälfte nehmen. Bei mir war es etwas viel Schoko wie man sieht =) Tat dem Geschmack aber keinen Abbruch. Der Kuchen war schön saftig und locker.


Ihr Lieben, ich wünsche Euch ein wunderbares Wochenende!
Ich muss zwar am Sonntag bei der Europawahl ran, aber morgen wird erstmal schön gegrillt.

Bis bald!

Nicole
(die in 2 Wochen eeeendlich Ihre Küche bekommt *freu*)


Sonntag, 4. Mai 2014

Süße Sauerei - Schweinchentorte & Schloßpark

Hallo ihr Lieben!

Und wie habt ihr den wunderbaren Sonntag heute verbracht? Wir haben uns nach dem Mittagessen aufs Radl geschwungen und sind in einen Schloßpark gefahren. Davon zeige ich euch dann noch ein paar Bilder. Jetzt geht es erstmal wieder um etwas süßes. Letztes Wochenende hatte eine ganz ganz liebe Freundin Geburtstag. Sie hatte mir ein Bild geschickt von einem Kuchen, den sie gerne mal bekommen würde. Nun stand ich da, mit dem Bild, ohne Rezept. Aber ich wollte ihr den Kuchen unbedingt machen. Letztendlich habe ich einfach einen Schoko-Bisquit gemacht und ihn mit einer Schoko-Sahne gefüllt und Dekoriert. So da die Schweinchentorte dann aus.





Leider gibt es nur ein schnelles Handyfoto vom ganzen Kuchen. Mehr Zeit war nicht mehr und vom Anschnitt konnte ich auch keine Bilder mehr machen. Aber er hat wohl allen geschmeckt und ich fand ihn auch gut gelungen.

Hier das Rezept dazu für eine 26-28 cm Springform:

Für den Bisquit

5 Eier
125 g Zucker
125 g Mehl, gesiebt
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 EL Kakao

Für die Schoko-Sahne

1 Packung Schokopudding
6 Blatt Gelatine
2 Becher Sahne
Schokoraspel

Deko

KitKat (normale, nicht Mini)
Fondant
200 g Vollmilch-Schokolade
100 g Zartbitter-Schokolade

Für den Boden die Eier trennen. Das Eiweiß mit 80 g von dem Zucker steif schlagen (nicht zu sehr). Das Eigelb mit dem Rest Zucker und dem Kakao cremig schlagen. Den Eischnee leicht unterrühren und das gesiebte Mehl mit dem Teigschaber vorsichtig unter die Masse heben. Eine mit Backpapier ausgelegte Springform (nicht fetten, da der Teig sonst nicht so schön aufgeht) mit dem Teig füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 40 Minuten backen (je nach Ofen; lieber Stäbchenprobe machen) und nach dem Auskühlen 1 mal quer durchschneiden.

Für die Schokocreme den Pudding nach Packungsanweisung kochen und abkühlen lassen. Schokoraspel unterrühren und Gelatine in kaltem Wasser einweichen. In einem Topf 3 EL Wasser erwärmen und die Gelatine darin auflösen. Etwas vom Pudding in die Gelatine rühren, dann die Gelatine unter den Pudding rühren. Den ersten Boden auf deine Tortenplatte legen und einen Tortenrand um den Boden legen. Die Schoko-Sahne darauf verteilen und 2. Boden aufsetzten. Im Kühlschrank fest werden lassen. Aus Fondant (ich habe ihn fleischfarben, rot und rosa eingefärbt) Schweinchen formen und Blüten ausstechen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen und über den Kuchen gießen. Im Kühlschrank etwas anziehen lassen und dann die Schweinchen und Blüten auf den Kuchen geben. Wenn der Kuchen gut durchgekühlt und schön fest ist den Tortenring abnehmen und mit etwas flüssiger Schokolade die KitKat an den Rand kleben. Evtl. müssen sie etwas gekürzt werden, je nachdem wie hoch Euer Kuchen ist. Zum Schluss noch eine Schleifen drumbinden und verschenken oder selber essen :-)

Und hier nun noch ein paar (Handy-)Fotos vom heutigen Ausflug.





Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche (leider wieder ohne Feiertag. Ich finde, daran könnte man sich gewöhnen ;-)).

Liebe Grüße Nicole

Sonntag, 20. April 2014

Frohe Ostern & Himbeer-Sahne-Ostertorte!

Na, habt ihr schon fleißig Eier gesucht? Ich möchte Euch allen noch ein schönes Osterfest mit euren Lieben wünschen (auch wenn ihr sicher schon mittendrin seid :-)).

Ich habe gestern mal wieder den  Ofen angeschmissen, damit wir heute auch was leckeres zum Kaffee haben. Diese Torte lassen wir uns dann später schmecken:






Für eine 26 cm Springform braucht ihr

Bisquitboden
6 Eier
150 g Zucker
150 g Mehl gesiebt
1 Prise Salz
Vanillearoma nach Geschmack

Himbeercreme
350 g TK-Himbeeren
8 Blätter weiße Gelatine
60 g Puderzucker
500 g Himbeerjoghurt
3 EL Orangensaft
500 ml Schlagsahne
4-6 EL Himbeerkonfitüre
Schokoeier für die Deko

Für den Boden die Eier trennen. Die Eiweiße mit 100 g Zucker und der Prise Salz nicht zu sehr steif schlagen, eher etwas weniger. Das Eigelb mit den restlichen 50 g Zucker und dem Vanillearoma cremig schlagen. Den Eischnee vorsichtig unterheben, danach das gesiebte mit einem Teigschaber oder Schneebesen ebenfalls locker unterrühren. Nicht zu sehr rühren, damit die Masse locker bleibt. Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (nicht fetten, da der Teig sonst nicht so gut aufgeht) geben und im vorgeheizten Ofen bei 180°C goldgelb backen (ca. 25-30 Min. zur Sicherheit aber Stäbchenprobe machen). Abkühlen lassen und 2 oder 3 mal durchschneiden.

Für die Himbeercreme die Himbeeren auftauen lassen, mit dem Puderzucker pürrieren und durch ein Sieb streichen. Pürree und Himberjoghurt verrühren. Die ausgedrückte Gelatine in kaltem Wasser einweichen und im erwärmten Orangensaft auflösen. Etwas von der Creme zur Gelatine geben, gut verrühren und dann alles unter rühren in die Creme geben. Wenn sie anfängt, zu gelieren, 350 ml Schlagsahne steif schlagen und unterheben.

Den 1. Boden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umschließen. Mit 2 EL Himbeerkonfitüre bestreichen und 2/3 der Creme darauf verteilen. 2. Boden darauf legen und gekühlt mind. 4 Stunden fest werden lassen. Wenn ihr 3 Böden habt, dann auf den 1. Boden nur 1/3 der Creme und auf den 2. Boden ein weiteres Drittel der Creme verteilen.

Wenn die Torte schön fest ist, den Ring lösen und die Torte mit der restlichen Creme oben und am Rand bestreichen. Restliche Sahne steif schlagen und die Torte damit und mit den Schokoeiern verzieren. Ich habe noch ein paar gehackte Mandeln darübergestreut.


Genießt den freien Tag morgen noch und bis bald!
Liebe Grüße Nicole

Dienstag, 8. April 2014

Kekse zu Ostern + Keksstempel

Hallo meine Lieben,

ohje, über 4 Wochen nichts mehr gepostet...
Aber es war auch viel los in der letzten Zeit...
Das neue Auto habe ich schon gut eingefahren und bin sehr zufrieden damit. Und dann gab es noch eine große Veränderung in meinem Leben, ich bin von zu Hause ausgezogen, was mir doch schwerer gefallen ist, als gedacht. Je näher der "Abschied" kam, umso nachdenklicher wurde ich. Es ist komisch sein eigenes Zimmer leer zu sehen, wo man Jahre verbracht hat und die gewohnte Umgebung zu verlassen. Aber dafür kommt auch viel Neues und man freut sich auch die Zeit, die kommt, welche man ab jetzt zusammen verbringen kann. Und es ist ja auch schön (nachdem sämtliche Möbel aufgebaut wurden), sich einzurichten und es sich schön zu machen. Was jetzt noch fehlt, ist die Küche. Immerhin ist sie schon bestellt, wir sind also doch noch fündig geworden :-) Ich freue mich schon, wenn alles komplett fertig ist. Und wenn sie da ist, dann kann darin auch wieder ordentlich gewerkelt werden ;-)

Auch wenn ich heute schon etwas spät dran bin, gibt es auch von mir noch einen kleinen Post zum Thema Ostern. Nämlich ein paar bunte Kekse (nicht perfekt, aber lecker^^)

 Außerdem bin ich endlich mal dazu gekommen, meine Keksstempel auszuprobieren. Und es hat gut funktioniert, was ich nicht gedacht hätte :-)


Die Kekse habe ich aus einem einfachen Butterkeksteig gemacht. Die Glasur ist Royal Icing (also aus Eiweiß, Puderzucker, etwas Zitronensaft und Lebensmittelfarbe).

 Die Fotos habe ich gleich im Garten gemacht. Letzte Woche war sooo tolles Wetter, das musste ich gleich ausnutzen.
Habt noch eine schöne, stressfreie Woche ihr Lieben, ich genieße noch etwas meinen Resturlaub, bevor der Alltag wieder losgeht.

Liebe Grüße
Nicole


Sonntag, 2. März 2014

Bananen-Walnuss-Cookies und Award

Was für ein Wochenende... voller verschiedener Eindrücke. Dafür erwartet mich bald ein neues Auto und ich kann meinem alten, klappernden 3er Golf lebe wohl sagen, der mir aber im letzten Jahr ein treue Dienste geleistet hat. Achja und dann wäre da ja noch die Küche.. ich sags Euch, Küche kaufen ist komplizierter wie Auto kaufen...den Eindruck hatte ich zumindest nach diesem Wochenende ;D  Nachdem diese ja nur für übergangsweise sein soll und somit keine für tausende von Euro, aber dennoch ein bisschen schön.. hm nunja... wir sind von einem Möbelhaus ins nächste gehechtet aber das ganze gestaltet sich schwieriger als gedacht. Wir werden sehen, was dabei raus kommt.

Als kleine Aufheiterung gibts heute Bananen-Walnuss-Cookies.







Für ca. 20 Stück:

125 g weiche Butter
175 g Zucker, Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
200 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g Walnusskerne
1 reife Banane
gemahlener Zimt

Den Backofen vorheizen (E-Herd: 175°C / Umluft 150°C). Backblech mit Backpapier auslegen. Walnüsse grob hacken, Banane schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Butter, Zucker, Prise Salz und Vanillezucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Ei unterrühren. Bananenmus und 2 Prisen Zimt unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und unter die Masse rühren, Walnüsse unterheben.

Mit einem Esslöffel ca. 9 Teighäufchen mit Abstand auf ein Backblech setzen und leicht flach drücken. Cookies ca. 10 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind, die Mitte aber noch weich ist. Samt Papier vom Blech ziehen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.


Und dann ich noch einen Award verliehen bekommen. Und zwar von der lieben Claudia vom Blog Heinzcl with love.

 

 Sie hat mir folgende Fragen gestellt (leider komm ich erst jetzt zum Beantworten):

1. Was hast du heute vor?

Nachdem es nun schon Sonntagabend ist habe ich nicht mehr viel vor. Ich werde es mir dann vor dem Fernseher gemütlich machen und noch mit meinem Liebsten telefonieren und püntklich schlafen gehen, damit ich fit für die neue Arbeitswoche bin ;-) (fit ist relativ)

2. Welche Jahreszeit ist Deine Liebste und warum?

Ich mag am Liebsten den Sommer. Wenn es schön warm ist und man am See liegen kann, grillen und einfach die Sonne genießen. Aber im Moment freue ich mich auch erstmal auf den Frühling, wenn die ersten Blumen sprießen.

3. Wer ist Dein Lieblings-Musiker?

Einen direkten Lieblings-Musiker habe ich eigentlich nicht. Ich höre zwar hauptsächlich Dance/Housemusik aber eigentlich alles außer Metal/Rock.

4. Was ist Deine größte Stärke? Beschreibe Sie.

Hmm..meine größte Stärke...  ich würde sagen, dass ich für mein Alter sehr selbständig bin (was sicher auch daran liegt, dass meine Mutter früh gestroben ist) und versuche, meine Probleme selbst zu lösen, aber auch anderen so gut es geht zu helfen.

5. Was ist Deine Lieblings-Süßigkeit?

Ich esse sehr gerne Gummibärchen, aber auch Schokoladiges mag ich mal ganz gern.


Und nun gebe ich den Award an folgende 5 Blogs mit unter 100 Lesern weiter:



Die Fragen bleiben bis auf Nr. 3 gleich, diese ersetze ich durch "3. Wie bist Du zum Bloggen gekommen?"
Dann wünsche ich Euch mal noch einen schönen Abend, macht es Euch gemütlich, bis bald!
Liebe Grüße Nicole




Mittwoch, 19. Februar 2014

Der hat es in sich - Erdnusscreme-Cheesecake mit Schoko und Karamell

Na, läuft Euch bei diesem Titel nicht schon das Wasser im Mund zusammen? Mir jedenfalls schon, als ich mal wieder eine ältere Ausgabe der "Lecker Bakery" durchblätterte. Schon von Anfang an hat mich diese Kalorienbombe angelacht. Letztes Wochenende habe ich mich dann ran gemacht, an den Cheesecake. Und ich muss sagen, auch wenn das alles für mich wirklich sehr mächtig ist und mehr wie ein Stück da garnicht geht (zu allem Überfluss möchte man ja auch noch etwas auf die Figur achten ;D ), ist es geschmacklich mal etwas anderes mit den Nüssen und Erdnussbutter und für die, die es eben gern mächtig mögen - das ist perfekt für Euch!



Für eine 26er Springform braucht ihr:

200 g Mehl
75 g brauner Zucker, Salz
125 g kalte Butter
1 Ei + 3 frische Eiweiß
250 g Zartbitterschokolade
250 g Schlagsahne
25 g Kokosfett (Palmin)
je 50 g ganze Mandeln und Haselnüsse
50 g geröstete Erdnüsse ohne Salz
4 Blatt Gelatine
500 g Doppelrahmfrischkäse
225 g Zucker
100 g cremige Erdnussbutter


 Für den Mürbeteig das Mehl mit dem braunen Zucker und einer Prise Salz mischen. Butter in Stückchen und 1 Ei zufügen. Erst mit den Knethaken des Rührgerätes, dann kurz mit den Händen glatt verkneten. Zugedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen.

Backofen auf 200°C (Umluft 175°C) vorheizen. Boden einer 26er Springform mit Backpapier auslegen, den Teig darauf ausrollen oder durch drücken gleichmäßig verteilen und den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. 12-14 Minuten backen und abkühlen lassen.

Schokolade in Stücke brechen, Sahne und Kokosfett erhitzen, vom Herd nehmen und die Schokolade darin schmelzen lassen. Mandeln und Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett goldgelb rösten (kann man auch weglassen), abkühlen lassen und zusammen mit den Erdnüssen grob hacken.

Mürbeteig auf eine Tortenplatte legen, Tortenring darumschließen und die Hälfte der Schokocreme auf dem Boden verstreichen, dabei 1 cm am Rand frei lassen. Gut 1/3 der Nussmischung darauf streuen und wieder ca. 30 Minuten kalt stellen.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Frischkäse, 50 g Zucker und Erdnussbutter mit den Schneebesen des Rührgeräts verrühren. 3 Eiweiß sher steif schlagen, dabei 75 g Zucker einrieseln lassen. Gelatine ausdrücken, bei schwacher Hitze auflösen. Etwas Creme in die Gelatine rühren, dann alles unter die restliche Creme rühren. Eiweiß unterheben und die Creme auf den Boden streichen, wieder 30 Minuten kalt stellen.

Restliche Schokocreme glatt rühren und vorsichtig auf der Frischkäsemasse verstreichen. Die übrige Nussmischung daraufstreuen und gut durchkühlen lassen. Inzwischen für die Karamellsoße 100 g Zucker in einer beschichteten Pfanne goldbraun karamellisieren. 1/8 l heißes Wasser zugießen (ich habe 2/8 gebraucht) und alles ca. 2 Minuten köcheln lassen, bis der Karamell gelöst ist. Torte mit der Karamellsoße beträufeln und schmecken lassen :-)


Bis bald dann ihr Lieben!
Nicole

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