Dienstag, 20. Januar 2015

Salat mit Knuspergarantie

Hallo ihr Lieben,

wahnsinn wie die Zeit vergeht. War doch erst Weihnachten und Silvester, ist nun der Januar fast schon wieder vorbei. Aber ich freue mich jetzt auch schon wieder auf den Frühling und Sommer. Sonne, Wärme, schwimmen gehen, die Natur genießen...

Jetzt habe ich aber erst noch einen knusprigen Salat für Euch. Wir mögen diesen sehr gerne, da er gut satt macht und einfach lecker ist.




Für 2 Portionen:

1 Romana Salatherz
Cherrytomaten
80 g Mailänder Salami in dünnen Scheiben
6 Scheiben Baguette
2 Hähnchen- oder Putenschnitzel
1 Stück Parmesan

Salat waschen und in kleine Stücke reißen. Salami in Streifen schneiden und in einer beschichteten Pfanne ausbraten, danach auf Küchenkrepp legen. Die Baguettescheiben in Würfel schneiden und mit etwas Olivenöl in der selben Pfanne anrösten und herausnehmen. Das Fleisch ebenfalls in kleine Streifen schneiden und durchbraten. Parmesan in Scheiben hobeln.
Salat auf zwei Tellern verteilen und die verschiedenen Zutaten darüber verteilen. Mit einem Dressing Eurer Wahl und/oder evtl. Balsamicocreme beträufeln.

Lasst es Euch schmecken!

Liebe Grüße
Nicole


Freitag, 9. Januar 2015

Ruckizucki Käsesnacks

Na, habt ihr die erste (halbe) Arbeitswoche gut überstanden? Ich lasse es noch langsam angehen, da es bei uns noch noch...NOCH relativ ruhig ist :-)

Wer kennt das nicht, man macht es sich gemütlich auf dem Sofa, schaut sich einen schönen Film an und hat plötzlich Lust auf etwas zu knabbern. Da könnt ihr ganz schnell Abhilfe leisten, denn ich habe zwei leckere Snacks für Käsefans, die ganz schnell gemacht sind.

1. Käsestangen



Für 12-14 Stangen:

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
1 EL Tomatenmark
geriebener Käse (z.B. Emmentaler od. Bergkäse)
1 Eigelb
Italienische Kräutermischung


Die Rolle Blätterteig aufrollen und in schmale Streifen von 2-3 cm schneiden. Die Streifen dünn mit Tomatenmark bestreichen (habe es mit einem Kuchenpinsel gemacht) und mit dem Käse bestreuen. Nun die Streifen an beiden entgegengesetzt eindrehen. Oder an der einen Seite festhalten und von der anderen Seite eindrehen. Mit etwas Eigelb bestreichen und mit Kräutern bestreuen. Wer möchte, kann die Stangen noch mit dem Käse bestreuen, der beim Eindrehen rausgefallen ist. Bei 180°C Umluft ca. 10-15 Minuten backen, bis die Käsestangen schön goldbraun sind.


2. Parmesanchips

Ihr braucht:

Parmesan am Stück
Paprikapulver
Kräutermischung
evtl. paar Scheiben Schinken



Den Parmesan fein reiben (schmilzt besser als fertig geriebener) und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech Kreise streuen, sodass der Boden gut bedeckt ist. Dafür kann man Vorspeisenringe zur Hilfe nehmen. Mit Paprikapulver und Kräuter bestreuen und ca. 5 Minuten bei 190 °C Umluft backen, bis der Käse geschmolzen ist und Blasen wirft. Vorsicht, verbrennt schnell wenn der Käse geschmolzen ist! Deswegen lieber vor dem Ofen stehen bleiben und dem Käse beim Schmelzen zuschauen :-)
Aus dem Ofen nehmen und nach dem Abkühlen vom Backpapier lösen.



Schmeckt auch mit Schinken belegt...

 .. oder als Käselollis. Dafür vor dem Backen einen Holzspieß bis zur Mitte auf die Kreise legen und etwas Käse auf die Stabspitze streuen, damit die Käsekreise auch schön am Stiel bleiben.

Habt ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße
Nicole

...die sich jetzt noch ein Käsestängchen genehmigt *njom*



Dienstag, 6. Januar 2015

Flammkuchen ohne Hefe - schneller geht es nicht

Heute melde ich mich auch wieder zu Wort, im neuen Jahr. Wie geht es Euch? Ich habe mir keine Vorsätze vorgenommen außer das zu tun, was mich glücklich macht. Wir werden sehen, in wie weit sich das umsetzen lässt.

Bei uns gab es heute Mittag Flammkuchen, den ihr auch ganz schnell nachmachen könnt. Das ist wirklich kein Aufwand. Und nach den ganzen Feiertagen und Futterei darf es jetzt auch wieder etwas weniger sein.


Für 2 kleine Flammkuchen oder 1 Blech:

250 g Mehl
125 ml Wasser
3 EL Öl
1 gute Prise Salz

1/2 Becher Schmand
1/2 Becher Creme fraiche od. Creme double
1-2 Zwiebeln
ca. 150 g Schinkenspeck
Salz, Pfeffer, evtl. Muskat


Backofen auf 180 °C vorheizen. Aus Mehl, Wasser, Öl und Salz einen Teig kneten. Wenn er zu trocken ist, noch etwas Öl oder Waser zugeben. Auf einem Backblech dünn ausrollen oder teilen und 2 kleine Fladen ausrollen.

Schmand und Creme fraiche vermischen, mit Salz, Pfeffer, etwas Muskatnuss würzen und auf den Teig streichen. Den Speck würfeln (oder gewürfelt kaufen), Flammkuchen damit belegen und in Scheiben gehobelte Zwieben drüber streuen. Bei 180°C ca. 20 Minuten backen.
Man kann vor dem Servieren den Flammkuchen auch noch mit Schnittlauch bestreuen, dieser war aber aktuell nicht verfügbar ;-)



Ich wünsche Euch dann noch einen gemütlichen Abend.
Morgen geht's für uns dann auch wieder los mit dem Arbeitsalltag. Aber bald ist ja wieder Wochenende.

Liebe Grüße
Nicole

Sonntag, 21. Dezember 2014

Cupcakes für die weihnachtliche Kaffeetafel / Geschnekideen / letzter Post 2014

Wer noch etwas schnelles und hübsches für den Kaffeetisch an Weihnachten sucht, für den habe ich ein schnelles Muffinrezept, welches ich für ein Weihnachtsprojekt für den Onlineshop wayfair.de vorbereitet habe.


Zutaten für 12 Stück

2 Eier 
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g weiche Margarine
1 EL Kakaopulver
1 TL Zimt
½  TL Lebkuchengewürz
5  Tropfen Vanillearoma
150 g Mehl
100 ml Rotwein
75 g Schokoraspel (Vollmilch od. Zartbitter)

225 g Doppelrahmfrischkäse
50 g Butter
550 g Puderzucker
1 TL gemahlener Zimt
5 Tropfen Vanillearoma
Blaue Lebensmittelfarbe
Zuckerperlen, Schneeflocken,…


Zubereitung

1.       Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schön cremig schlagen, dann mit der Margarine zu einem glatten Teig verrühren. Den Kakao, die Gewürze und das Vanillearoma zugeben. Mehl und Rotwein abwechselnd unterrühren. Zum Schluss noch die Schokoraspel unterheben.

2.       Die Mulden eines mit Muffinförmchen ausgelegten Muffinbleches jeweils gut zur Hälfte mit Teig füllen. Das geht am besten mit zwei Esslöffeln. Die Cupcakes im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 20-25 Minuten backen. Wenn man mit einem Zahnstocher in die Mitte sticht und es bleibt kein Teig mehr kleben sind sie fertig. Die Cupcakes gut abkühlen lassen.

3.       Für das Topping sollte der Frischkäse und die Butter Raumtemperatur haben. Dann beides cremig rühren, die Lebensmittelfarbe zugeben, bis die gewünschte Farbe erreicht ist und den gesiebten Puderzucker nach und nach zugeben. Zimt und Vanillearoma nach Geschmack zugeben. Die Masse dann ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis sie etwas fest wird. Sollte sie noch zu flüssig sein, mehr Puderzucker unterrühren.
  
4.       Das Topping mit einem Spritzbeutel mit großer Sterntülle von außen nach innen auf die Cupcakes spritzen, nach Belieben mit Zuckerperlen verzieren und vernaschen.


Wem jetzt noch Geschenke fehlen, für den habe ich noch einen kleinen Tipp. Bei "Lecker schenken" findet Ihr viele Geschekideen für Geschenke aus der Küche. Dort kann man auswählen, ob es z.B. Gebäck ein soll oder etwas pikantes und für wen. 

 
Zusammen mit vielen Bloggern wurde diese Rezeptsammlung erstellt und ich finde das eine gute Idee, da so vielleicht auch wieder kreative Geschenke unter dem Weihnachtsbaum liegen.


 Ihr Lieben, 
ich wünsche Euch ein wunderbares Weihnachtsfest mit Eurer Familie und ein paar ruhige und besinnliche Feiertage.

Und weil ich genau diese auch genießen möchte, ist dies der letzte Post für dieses Jahr.
Ich hoffe, Ihr startet gut in ein neues, gesundes und erfolgreiches Jahr 2015!
Ich jedenfalls freue mich darauf. Bis bald!

Eure Nicole

 

Samstag, 13. Dezember 2014

Reiseziel: Thailand - ein "kleiner" Reisebericht

Nachdem der Winter bei uns noch etwas auf sich warten lässt, gibt es heute endlich einen Post über unseren langersehnten Urlaub, um nochmal etwas Sommer-Feeling zu verbreiten. Und zwar ging es nach Thailand, eines unserer Traumziele.

Tja, so schnell vergeht die Zeit, im Februar haben wir gebucht, im Oktober ging es dann endlich los und nun sind wir wieder voll im Alltag angekommen und haben bald Weihnachten...Wahnsinn.

Die Vorfreude war riesig, nachdem es unsere erste Fernreise war (auch noch für fast 3 Wochen) und überhaupt mal wieder ein großer Urlaub seit langem. Wir haben eigentlich alles über ein Reisebüro gebucht, da wir noch nie in Thailand waren und auf Nummer sicher gehen wollten. Wenn man sich etwas auskennt, kann man die Hotels auch gut vor Ort buchen und spart dabei auch noch etwas. Wir haben uns für 2 Nächte Bangkok, 1 Woche Koh Samui, 1 Woche Koh Phangan und 2 Nächte Koh Tao entschieden.

Unser Flug mit Qatar ging von Frankfurt mit Zwischenstopp in Doha (Katar). Das fanden wir auch ganz angenehm, um sich etwas die Füße zu vertreten, denn der erste Flug dauerte ca. 5 1/2 Stunden, der Zweite auch nochmal ca. 6 1/2. In Bangkok waren wir im Siam@Siam Design Hotel untergebracht und waren sehr zufrieden mit der Wahl. In Bangkok haben wir uns verschiedene Tempel angesehen, was dort natürlich ein Muss ist, waren in einer Shopping Mall und auf Märkten. Natürlich sind 2 1/2 Tage viel zu kurz, um alles zu sehen.



 Das war der Pool am Hotel. Wunderschön über den Dächern von Bangkok

 Blick aus unserem Hotelzimmer

 Jim Thompson House

 Liegender Buddha im Tempel Wat Pho

                                                                                          Tempel Wat Arun

 Grand Palace (Kaiserpalast)

 Typisches und günstiges Fortbewegungsmittel: Tuk Tuk


Danach ging es weiter auf Koh Samui, der Flug dorthin dauert nur ca. 1 Stunde. Dort hatten wir das Samui Paradise Chaweng Beach Resort gebucht, das liegt am Chaweng Beach. Auch hier war alles top. Vor Ort haben wir dann einen Tagesausflug in den Ang Thong Marine Nationalpark gebucht und eine Tour um die Insel. Beides sehr empfehlenswert, da auch Getränke und warmes Essen inbegriffen sind. Im Nationalpark konnten wir dann Schnorcheln und Kajaken, danach ging es mit dem Boot ein Stück weiter an den Strand, um einen Aussichtspunkt u.a. auf die Grüne Lagune zu erklimmen (ich habe gefühlte 3 Liter Wasser ausgeschwitzt!). Auf jeden Fall sehenswert das Ganze.

Bei der Tour um die Insel haben wir verschiedene Strände gesehen, waren Elefantenreiten, haben die Großmutter- und Großvaterfelsen besucht, einen mumifizierten Mönch angesehen, sind durch unsprüngliche Dörfer und einen Markt gelaufen und uns wurden die kleinen Äffchen gezeigt, welche für die Kokosnussernte eingesetzt werden. Es war sehr interessant und man hat viel über die Insel erfahren. Für uns war es eine gute Entscheidung, da man vermutlich auch viel länger braucht, wenn man die Insel auf eigene Faust erforschen will.

Was das Essen angeht hat es uns immer geschmeckt. Vor allem kann man sehr günstig Essen z.B. auf einem Food-Market, dort gibt es eine Portion Hähnchencurry mit Reis für umgerechnet 2 € - 2,50 € und Cocktails für 1,75 €. In den Hotelrestaurants ist es natürlich um einiges teurer, für deutsche Verhältnisse aber immernoch relativ günstig.

       Flughafen Samui: Das einzige Kofferband;              Das Bad in unserem Bungalow, einfach toll
       fand ich richtig süß
 Die Hotelanlage

 Hotelstrand

 Die Ringstraße um die Insel

 Sonnenaufgang. Dafür ist mein Liebster extra ganz früh aufgestanden

Ang Thong Marine Nationalpark

 Die Grüne Lagune im Nationalpark

 Big Buddha auf Koh Samui

Nach der Woche auf Koh Samui ging es dann mit dem Speed-Boot (was für ein Spaß, ich fand es super) weiter auf Koh Phangan. Dort waren wir im Panviman Resort am Thong Nai Pan Noi Beach. Auch eine sehr schöne Hotelanlage und empfehlenswert. Auf dieser Insel ging es dann etwas ruhiger zu und wir haben oft einfach nur relaxt. Unterhalb des Hotels (es liegt am Berg) ist ein kleines Dorf, in dem es einen Supermarkt, ein paar einheimische Restaurants und eine klasse Cocktailbar gibt. Dort haben wir jeden Abend nach dem Essen noch einen Stopp gemacht :-).

 Unser Hotelzimmer Koh Phangan

 Strand am Hotel entlang

Traumhafter Blick vom Frühstückstisch aus

 Poolanlage am Hotel mit Blick aufs Meer

 Links der Strand vom Aussichtspunkt des Hotels aus


Die letzte Insel für uns war dann Koh Tao, bekannt zum Tauchen und Schnorcheln. Schon die Fahrt vom Hafen zum Hotel war ein kleines Abenteuer, da man mit einem Pick-Up transportiert wird und die Straßen teils seeehr uneben sind. Diese Insel ist noch sehr ursprünglich. Unser Hotel dort war das Montalay Beach Resort. Auch bei diesem Hotel gab es nichts zu meckern, außer höchstens beim Frühstück. Dort gab es einfach weniger Auswahl als bei den anderen aber für 2 Nächte war es okay. Da wir keinen Tauchschein haben, waren wir schnorcheln. Die Ausrüstung kann man sich sehr günstig ausleihen. Schon sehr nah am Strand kann man kleine Fische sehen; das Hotel hat ein schönes Hausriff. wenn man ein paar Meter schwimmt bekommt man schon viele verschiedene bunte Fische zu Gesicht. Ich fand es toll, an der Wasseroberfläche zu treiben und die Fische zu beobachten. Allerdings ist es empfehlenswert, sich ein T-Shirt anzuziehen und die Beine ordentlich mit Sonnencreme einzucremen. Wir haben uns ordentlich den Rücken verbrannt, trotz Sonnencreme.
Am nächten Tag mussten wir uns dann auch schon wieder auf den Heimweg machen. Wir wurden zwar erst Nachmittags vom Transfer abeholt, aber so muss man den halben Tag in der Wärme warten, da man ja auch nicht mehr baden gehen kann, nachdem wir auschecken mussten. Da wäre die Abreise morgens vielleicht optimaler gewesen.

 Straße auf Koh Samui - sehr holprig

 Auch hier ein schönes Hotelzimmer mit Balkon

Hotelstrand - allerdings hier eher steinig, auch durch angespülte Muschel- und Korallenreste






Ein paar Fische beim Schnorcheln, wenige Meter vom Strand entfernt

Wieder zurück am Flughafen Koh Samui
 

Fazit: Es war ein wunderschöner und abwechslungsreicher Urlaub und wir werden bestimmt irgendwann wiederkommen. Es gibt ja noch viel mehr Inseln und Orte zu sehen. Auch wenn wir nun fast 3 Wochen dort waren hatten wir uns gerade erst an die Lebensart der Thais gewöhnt, mussten wir wieder abreisen. Die 3 Wochen vergingen wie im Flug.

So, ich hoffe, der Bericht war etwas aufschlussreich für Thailand-Interessierte und nicht allzu langweilig. Ich habe den Post teilweise ziemlich oberflächlich geschrieben, sonst wäre er viel zu lang geworden. Bei den Bildern habe auch versucht, die schönsten auszusuchen. Trotzdem sind es ganz schön viele geworden :-)

Der nächste Post wird dann doch eher weihnachtlich sein.
Ich wünsche Euch noch einen schönen 3. Adventssonntag!

Liebe Grüße
Nicole





Freitag, 3. Oktober 2014

Zweistöckige Zitronen-Schoko-Bananen-Fondanttorte

Schon lange wollte ich es mal ausprobieren, eine zweistöckige Torte zu machen und Blüten aus Fondant zu formen. Vor ein paar Monaten schon habe ich mich mit entsprechendem "Werkzeug" ausgestattet, bin aber bisher noch nicht zum Ausprobieren gekommen. Letztes Wochenende war jedoch nichts weiter geplant und somit hatte ich genügend Zeit und Ruhe. Und ich muss sagen, für das erste Mal sehen die Blümchen doch ganz gut aus oder? Und die Torte im ganzen gefiel mir auch recht gut. War ich schon ein kleines bisschen stolz drauf :-)


 Hach, der Anschnitt fiel mir schon ein wenig schwer *lach*


 Der obere Teil der Torte ist eine Zitronentorte mit Lemon Curd und die untere (wie man unschwer erkennen kann) eine Schokotorte. Die Rezepte stammen beide aus dem Buch "klitzekleine Glücklichmacher" von Daniela Klein. Sie hat so einen wunderbaren Blog!


Für die Zitronentorte 
Springform 18 cm Durchmesser

Teig:
 6 Eier, 1 Päckchen Vanillezucker
350 g Zucker, 350 g Butter (Raumtemperatur)
2-3 unbehandelte Zitronen
350 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver
Butter für die Formen

Vaniellecreme:
290 g Butter (Raumtemperatur)
300 g Puderzucker, 30 ml Milch
1/2 TL flüssiges Vanilleextrakt

Lemon Curd-Creme:
100 g Butter (Raumtemperatur)
120 g Doppelrahmfrischkäse (Raumtemperatur)
10 g Puderzucker, 120 g Lemon Curd
700 g weißer Rollfondant
Lila Pasten-Lebensmittelfarbe (z.B. von Wilton)
(keine flüssige Farbe verwenden!)

evtl. Totenunterleger aus Pappe oder Cakeboard 18 cm Durchmesser


Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Springform (oder 2) einfetten. Vanillezucker und Zucker cremig rühren und die Butter nach und nach hinzufügen. Die Zitronen heiß waschen, trocken tupfen, die Schale abreiben, den Saft auspressen und 100 ml abmessen.

Mehl und Backpulver mit der Hälfte der Zitronenschale mischen und abwechselnd mit dem Zitronensaft unter die Eimischung rühren. Den Teig gleichmäßig auf die Formen verteilen - gegebenenfalls wiegen - und den/die Kuchen im heißen Ofen 50-55 Minuten backen - Stäbchenprobe machen! Die Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herauslösen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Wenn die Böden erst am nächsten Tag zusammengesetzt werden, dann in Frischhaltefolie verpacken. 

Für die Vanillecreme die Butter mind. 7 Minuten cremig rühren. Den Puderzucker sieben und portionsweise hinzufügen. Milch und Vanilleextrakt zugeben. Weitere 5 Min. verrühren. Die Buttercreme kann sofort weiterverarbeitet werden. Für die Lemon Curd-Creme den Frischkäse mit dem Handrührgerät nach und nach mit der Butter mischen. Puderzucker dazusieben. Lemon Curd und restliche Zitronenschale zu der Frischkäsemischung geben und gut verrühren.

Die runde Kuppel der Tortenböden mit einem scharfen Messer abschneiden und die Böden jeweils einmal waagerecht in der Mitte durchschneiden, sodass vier Böden entstehen. Das Cakeboard am besten auf einen Drehteller oder drehbares Holzbrett legen und den ersten Boden darauf legen und eine dünne Schicht Lemon Curd-Creme auf der Oberfläche verteilen. Am Rand etwa 2 cm frei lassen, damit die Creme später keinen Kontakt zum Fondant bekommt. Mit dem zweiten und dritten Boden genauso verfahren. Den vierten Boden mit der Schnittfläche nach unten auflegen. Wenn die Torte noch ungleichmäßig ist, mit einem scharfen Messer begradigen.

Die ganze Torte nun mit einer dünnen Schicht Vanillecreme einstreichen. Das geht am Besten mit einer Palette auf dem Drehteller. Die Torte 30 Min. in den Kühlschrank stellen und dann eine zweite Schicht Vanillecreme auf die Torte streichen und Unebenheiten ausgleichen. 1 Stunde kalt stellen. Derzeit könnt ihr den Fondant mit der Pastenfarbe lila einfärben.


Für die Schoko-Bananen-Torte
Springform 26 cm Durchmesser
Das Rezept für 18 cm habe ich verdoppelt

Ganache:
1200 g Vollmilchkuvertüre
800 g Sahne

Teig (2 mal machen!!):
250 g Zucker
250 g Butter (Raumtemperatur)
4 Eier, 300 g Mehl
3 TL Kakaopulver
1 Päckchen Backpulver
1 TL Natron
 1 TL gemahlener Zimt
3 reife Bananen
Butter für die Form

evtl. ca. 1 kg weißer Rollfondat

Wenn ihr eine große Küchenmaschine habt, könnt ihr auch gleich die Zutaten für den Teig verdoppeln und auf einmal zusammenrühren. Für eine normale Rührschüssel und Handrührgerät ist die Menge allerdings zu viel. Darum den Teig einfach 2 mal machen.

Die Kuvertüre mit einem großen Messer in kleine Stücke hacken. Die Sahne in einem großen Topf auf dem Herd aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und die Schokoladenstücke einrieseln lassen. 2-3 Minuten stehen lassen und dann umrühren. Sobald die Schokolade ganz geschmolzen ist, die Ganache mit einem Pürierstab homogenisieren und in eine Schüssel umfüllen. Diese mit Frischhaltefolie abdecken und an einem kühlen Ort oder im Kühlschrank ruhen lassen. Dann allerdings 1 Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.

Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform fetten. Zucker, Butter und Eier in einer großen Schüssel cremig rühren. Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Zimt dazusieben und gut mit der Buttermasse vermischen. Die Bananen pürrieren und unter den Teig heben. Teig in die Form füllen und ca. 50-60 Minuten backen - Stäbchenprobe machen!. Nach 20 Min. aus der Form lösen und dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Teig 2 mal zubereiten/backen!

Die Ganache (Raumtemperatur) kurz vor dem Bestreichen mit den Schneebesen des Handrührgerätes aufschlagen. Aber nicht zu lange, sonst kann es passieren, dass sie gerinnt. Die beiden Kuchen waagerecht halbieren und nur die Oberflächen der Kuchenlagen dünn mit der Ganache bestreichen. Die Böden dann aufeinanderlegen. Den ganzen Kuchen mit der übrigen Ganache einstreichen und kühlen.

Ihr könnt die Torte natürlich so verwenden. Ich habe sie noch mit weißem Rollfondant "eingekleidet" und mit Blumen aus fondant verziert. Dazu gibt es unzählige Anleitungen und Videos im Internet.

Ich habe zudem den Schokoboden mit nur 3 Böden gemacht statt 4, da ich sie nicht so hoch haben wollte. Dafür ist 3/4 der Ganache völlig ausreichend. Und den übrig gebliebenen Boden haben wir einfach so verputzt :-)


 Hier noch ein kleiner Schnappschuss von mir, nachdem alles "im Kasten" war ;-)
So und nun wünsche ich Euch allen ein schönes, sonniges, verlängertes Wochenende und uns einen tollen Urlaub *hihi* Lange haben wir drauf gewartet.
Davon wird es dann natürlich dann auch ausreichend Bilder geben.

Liebste Grüße
Nicole


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