Freitag, 21. August 2015

Kleines feines Blaubeertörtchen - oder auch Mini-Naked-Cake?

Da hat man schon Urlaub und ist selbst da ständig unterwegs und verplant. Vorgestern konnte ich endlich mal wieder den Ofen anschmeißen. Da vom Besuch bei Oma und Opa noch Blaubeeren im Kühlschrank waren, mussten die natürlich noch verarbeitet werden. Da schwebte mir gleich ein kleiner Naked-Cake vor. Gut, ob man es nun als Naked-Cake oder Törtchen sieht, bleibt ja nun jedem selbst überlassen. Für die Nicht-Blogger: Ein Naked-Cake ist ein außern "nackter" Kuchen. Also nur Teigböden und Füllung dazwischen und evtl. etwas Früchte oder Blüten als Deko. Ohne Fondant, Buttercreme oder sonstwas außenrum. Hier also mein kleines Blaubeer-Mini-Naked-Cake-Törtchen ;-)



Für 4 Törtchen (Durchmesser 7-8 cm)

 2 Eier
85 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Margarine
1 EL Kakao
85 g Mehl
1 TL Backpulver
4 Vorspeisen-/Dessertringe

120 g Blaubeeren + einige für Deko
150 g Naturjoghurt + 2 EL
120 g Magerquark + 2 EL
1 EL Puderzucker
2 Blatt Gelatine
 

Für den Teig die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, bis die Masse sich vergrößert hat. Margarine zugeben und gut verrühren. Kakao, Mehl und Backpulver mischen, nach und nach zugeben und weiterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Als Förmchen habe ich Vorspeisenringe mit 7-8 cm Durchmesser verwendet. Diese habe ich mit Alufolie "umrandet" (siehe Bild oben), damit der Teig nicht rauslaufen kann. Dann den Teig auf die 4 Förmchen verteilen und bei 180°C Umluft ca. 15-20 Minuten backen. Wenn man mit einem Holzstäbchen reinsticht und es bleibt kein Teig mehr kleben, ist er fertig.

Die kleinen Kuchen abkühlen lassen und aus der Form nehmen. Wenn die Küchlein vollständig ausgekühlt sind, oben begradigen und dann jeweils 2 mal waagerecht durchschneiden.

Während die Küchlein abkühlen, kann die Creme zubereitet werden. Dafür die 150 g Naturjoghurt, 120 g Magerquark und 1 EL Puderzucker miteinander verrühren, Blaubeeren pürrieren und zugeben. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, dann ausquetschen, in einem Topf bei geringer Hitze auflösen und einen Esslöffel von der Creme unter die Gelatine rühren. 2-3 weitere Esslöffel von der Creme zugeben, dann die Gelatinecreme in die Joghurt-Quark-Creme geben und glatt rühren. Die Masse sollte jetzt für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank.

Danach jeweils den untersten Boden der Küchlein wieder in die Vorspeisenringe legen, etwas Creme darauf verteilen, 2. Boden darauf legen und die restliche Creme auf den Törtchen verteilen, dann 3. Boden auflegen. Nun nochmals ca. 30 Minuten oder länger im Kühlschrank fest werden lassen.
Die restlichen 2 EL Joghurt, 2 EL Quark und 1/2 TL Puderzucker vermischen und jeweils 1 EL auf den Törtchen verteilen, mit Blaubeeren dekorieren und mit Puderzucker bestäuben.


Früher waren wir immer mit der ganzen Familie im Wald und haben Waldheidelbeeren gepflückt. Die waren immer sooo lecker und aromatisch. Eigentlich nicht mit denen zu vergleichen, die es zu kaufen gibt, so wie die, die ich verwendet habe. Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann mal wieder, selbst welche zu pflücken. 

Ich wünsche Euch ein wunderbares sonniges Wochenende ihr Lieben!
Am Montag geht dann auch für uns wieder der Arbeitsalltag los.

Liebe Grüße
Nicole


Freitag, 31. Juli 2015

Schreibzeit 2015 // Bloggen und Alltag

Die liebe Bine von was eigenes hat für das Jahr 2015 das Projekt Schreibzeit ins Leben gerufen. Hierzu gibt es jeden Monat ein Thema, was Ende des Monats gepostet wird und jede/r kann dann seine Gedanken dazu teilen.


Mich hat das aktuelle Thema gleich angesprochen, weshalb ich jetzt auch hier sitze und meine Gedanken dazu schreibe. Auch, weil ich gerade Zeit habe. Meine Posts erscheinen oft unregelmäßig, was mich selber etwas stört. Gerne würde ich auch ca. 2 mal in der Woche einen Post online stellen. Nicht dass mir die Ideen fehlen. Einfach die Zeit. Und manchmal auch die Lust. Zwar habe ich noch keine Kinder, aber einen 40-Stunden-Job und 50 km einfach zur Arbeit. Ich fahre um 6 Uhr morgens los und bin um 17 Uhr abends wieder zu Hause. Dann wird meistens gekocht, gegessen und oft bin ich dann einfach froh, mich aufs Sofa setzen zu können und nichts zu tun. Allenfalls noch ein paar Blogs am Laptop lesen. Die knapp 2 Stunden, die man am Tag verfährt, machen sich dann doch bemerkbar. Ich würde auch soo gerne länger schlafen als bis 5 Uhr aber dann bin ich ja noch später zu Hause...also auch nicht optimal... Man möchte an dem Ganzen gern was ändern, aber schafft es nicht so richtig oder traut sich nicht...Und das widerum stört mich.

Ich bereite meine Posts meistens am Wochenende vor bzw. backe und fotografiere und danach oder auch mal unter der Woche werden dann Bilder bearbeitet und der Post geschrieben. Mal backe ich auch 2-3 Dinge am Wochenende, um für die nächsten 1-2 Wochen schon etwas fertig zu haben. Doch immer geht das auch nicht, denn wer soll das dann alles essen? Schließich müssen wir auch etwas auf unsere Linie achten ;-) Daneben möchte ja noch der Haushalt gemacht werden und mit Freunden möchte man am Wochenende auch mal was unternehmen. Und bei schönem Wetter möchte man ja auch raus.

Oft nutze ich auch die Zeit, wenn meine bessere Hälfte am Wasser sitzt, er ist nämlich Angler. Dann geht er seinem Hobby nach und ich kann das zu Hause tun. Denn man möchte ja auch nicht Stunden in der Küche stehen und PC sitzen, wenn man abends nur ein paar Stunden Zeit zusammen hat. Dennoch hat er viel Verständnis dafür und unterstützt mich auch bei allem, was ich tue. Danke dafür.

Dennoch frage ich mich... wie wird das mal mit Kindern? Habe ich dann überhaupt noch Zeit dafür? Aber vielleicht organisiert man sich dann auch generell anders. Somit respekt an alle Muttis, ob mit oder ohne Blog :-)

So, nun setze ich mich noch ein paar Minuten auf die Couch und dann gehen wir lecker essen.
In diesem Sinne, bis bald hoffentlich.

Liebe Grüße
Nicole

Samstag, 11. Juli 2015

Let's cook together - Eiszeit mit KiBa-Eis am Stiel

Wie schon im letzten Post angekündigt, gibt es heute noch ein Kirschrezept. Okay, es war für Freitag angekündigt, aber da ich gestern im kleinen Kreise ein wenig Geburtstag gefeiert habe, habe ich es doch nicht mehr geschafft, noch den Post zu schreiben. Dafür eben heute.

Diesen Monat bin ich wieder bei der Aktion Let's cook together von Ina dabei. Thema für den Monat Juli war Eiszeit! - Süße Abkühlung für heiße Tage. Na da simma doch gleich mit dabei. Nachdem wir ja so viele Kirchen hatte, musste ich die auf jeden Fall noch verarbeiten. Bei uns ist ein Getränk namens KiBa bekannt - Kirsch-Bananen-Saft. Ich weiß aber nicht, wie weit verbreitet das ist, oder ob es da nur in Bayern gibt bzw. so heißt. Somit dachte ich mir, da wäre doch als Eis auch was und habe gleich losgelegt. Und es kann wirklich jeder nachmachen.


Für 6 Eis am Stiel-Förmchen:

200 g entsteinte Kirschen
 50 g Zucker
1 reife Banane
100 ml Milch
2 EL Zucker
evtl. etwas Bananensaft


 Die Kirschen mit dem Zucker aufkochen, 5 Min köcheln, pürrieren und abkühlen lassen. 
Die Banane mit der Milch und dem Zucker pürrieren. Wenn es noch zu dickflüssig ist, kann man noch etwas Bananensaft oder auch mehr Milch zugeben. Dann die Förmchen zur Hälfte mit dem Bananenpüree füllen und ca. 45 Mins anfrieren lassen. Dann mit dem Kirchpüree auffüllen, Stiel reinstecken und 4-5 Stunden durchfrieren lassen. Am Besten über Nacht.



So, das war es für heute.
Jetzt geht es erstmal ein paar Tage in den Urlaub
an den Gardasee. 
Habt noch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße
Nicole


Dienstag, 7. Juli 2015

Leckere Kirschmarmelade mit Cassislikör

Puh, es ist geschafft. Der Kirschbaum ist so gut wie abgeerntet und die Früchtchen verarbeitet. Und somit die leeren Marmeladengläser auch restlos aufgebraucht. Nun heißt es fleißig Marmelade futtern, bis es mit Pflaumen, Birnen & Co. weiter geht. Aber bis dahin haben wir ja noch etwas Zeit. Diese Marmelade habe ich letztes Jahr schon einmal ausprobiert und für lecker befunden. Und auch meine bessere Hälfte war begeistert. Der Cassislikör gibt einfach noch eine schöne Geschmacksnote. Der Alkohol verfliegt ja sowieso beim Kochen ;-)


Für 10-12 Gläser:

2 kg Kirschen
2 Päckchen Gelierzucker 2:1 (je 500 g)
6 cl Cassislikör


Die Kirschen waschen und entsteinen (nach dem Entsteinen abwiegen). Zusammen mit den beiden Päckchen Gelierzucker in einem großen Topf vermischen. 20 Minuten stehen lassen und aufkochen. 5 Minuten köcheln lassen, den Cassislikör zugeben und nochmal kurz aufkochen lassen. Mit einem Pürrierstab bis zur gewünschen Feinheit pürieren. Sollte sich doch noch ein Kirschkern eingeschlichen haben, schwimmen diese beim Kochen oben. Sie können vor dem Pürieren leicht entfernt werden. Abschmecken, bei Bedarf kann noch mehr Likör zugegeben werden. Dann auf einem kleinen (kalten) Teller einen Löffel Marmelade geben. Wenn diese auf dem Teller beginnt zu gelieren/fest zu werden, ist die Konsistenz richtig. Die Marmelade dann in heiß ausgespülte Gläser füllen und fest verschließen.


Das war es dann für Heute auch schon. Am Freitag gibt es noch ein weiteres, erfrischendes Kirschrezept. Achja, Kirschlikör habe ich auch noch angesetzt...mal sehen, ob der was wird. Ich finde jedenfalls, man wird schon vom Schnuppern betrunken :D

Bei uns zieht nun ein Gewitter auf, was der Hitze auch mal ganz gut tut.
Ich bin froh, dass es hier mal etwas durchziehen kann.
Dachgeschosswohnung und so ;-)
In diesem Sinne, bis Freitag!
Liebe Grüße Nicole


Sonntag, 28. Juni 2015

Erdbeer-Maracons mit weißer Schokolade // 100. Post

Ich habe es mal wieder gewagt, Macarons zu machen. Und ich muss sagen, es wird immer besser. Diesmal mussten noch ein paar Erdbeeren aufgebraucht werden. Und davon abgesehen befinden wir uns hier ja gerade mitten in der Saison. Im Sommer könnte ich mich ja nur von Obst ernähren. Okay fast. Vorhin war ich im Garten und habe ein paar Kirschen für die lieben Kollegen morgen gepflückt. Jede dritte is bald in den Mund gewandert *yummy*. Aber das muss man ja dann auch ausnutzen. 

Achja und dann bin ich heute auch mal bei meinem 100. Post angelangt. Meinen Blog gibt es zwar schon seit 2012, für die Zeit hat es somit auch ziemlich lang gedauert aber die ersten 1-2 Jahre kann man auch fast nicht zählen, da ich ziemlich wenig gepostet habe und die Bilder schrecklich waren :-)

Macarons mache ich ja eigentlich nur so gern, weil sie so hübsch aussehen :-) Sie sind nämlich schon ziemlich süß. Beim nächsten Mal werde ich testen, ob es mit der Hälfte Zucker auch klappt.



Für ca. 30 Macarons

90 g Mandelmehl (am Besten ohne Schale)
135 g Puderzucker
75 g Eiweiß
50 g Zucker
Rote Lebensmittelfarbe

200 g weiße Schokolade o. Kuvertüre
 100 g Erdbeerpüree
1 EL (20 g) Butter
 


Zuerst muss die Füllung gemacht werden. Hierfür die weiße Schokolade im Wasserbad bei geringer Temperatur schmelzen lassen. Das Erdbeerpüree kurz aufkochen und etwas abkühlen lassen. Dann Stück für Stück die flüssige weiße Schokolade mit einem Schneebesen unter das Püree rühren. Weiche Butter einrühren und danach mit einem Pürierstab durchmixen, damit sich die Zutaten gut miteinander verbinden. Die Creme nun für einige Stunden (besser über Nacht) kühlen lassen.

Für die Macaronschalen das Mandelmehl und den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Wenn größere Stücke im Sieb bleiben kann man diese mit einem Zerkleinerer noch feiner mahlen und auch sieben. Das Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen und solange schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die rote Lebensmittelfarbe bis zu gewünschten Intensität einrühren. Nun den Eischnee mit einem Teigschaber zu der gesiebten Zucker-Mandel-Mischung geben und gut miteinander vermischen. Die Masse sollte danach glänzen und vom Teigschaber "fließen" können.

Jetzt können mit einem Spritzbeutel und Lochtülle Tupfen von 2-3 cm auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gespritzt werden. Danach das Backblech anheben und ein paar Mal auf die Arbeitsplatte fallen lassen, damit Luftblasen nach oben steigen. Jetzt müssen die Macarons 20-30 Minuten trocknen, damit sich eine feine Haut auf der Oberfläche bildet. In der Zeit kann der Ofen auf 160°C Umluft vorgeheizt werden. Die Macarons brauchen dann 10-12 Minuten. Wenn sie etwas abgekühlt sind, können sie vom Backpapier gelöst werden. Nun müssen sie noch gefüllt werden. Dafür sollte man die Füllung schon eine Stunde vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen. 
Dann mit einen Spritzbeutel einen Klecks auf eine Macaronhälfe geben und die Zweite drauf drücken. Dabei kann man sie etwas drehen, dann verteilt sich die Masse besser. Bevor sie vernascht werden, kann man sie nochmal kurz in den Kühlschrank legen.


Hat noch jemand ein super Rezept für Kirschen? Der Baum hängt voll und wir wissen garnicht, wohin damit, außer Kuchen und Marmelade zu machenn. Vielleicht Likör??
Ich bin offen für Eure Vorschläge!

Dann habt mal einen guten Start in die neue Woche,
es soll ja richtig heiß werden :-)
Liebe Grüße
Nicole


Donnerstag, 18. Juni 2015

Erfrischendes Holunderblüteneis am Stiel // Holunderblütensirup

Na das war ja klar dass es an dem Tag, für den ich meinen ersten Eis-Post geplant habe, regnet wie am laufenden Band. Aber deswegen gibt es ihn jetzt trotzdem. Schon rein aus Protest. So. Und außerdem wird es ja auch wieder mal warm. Schon seit...naja...2 Jahren? schlummert so eine rosafarbene Eisform in meinem Schrank (so wie ein paar andere kleine Dinge *räusper*...nein Schatz, die brauche ich sicherlich irgendwann mal!). Sie hat auch den Umzug letztes Jahr überstanden. Zum Einsatz gekommen ist sie bisher noch nie.

Als ich letztes Wochenende am Produzieren von Holunderblütensirup war dachte ich mir, dass das doch sicher auch als erfrischendes Wassereis für heiße Tage schmeckt. Prompt die Form aus dem Schrank geholt (entstaubt) und abgefüllt. Und was soll ich sagen - das war guuuut :-)


Es ist auch ganz einfach:

200 ml Holunderblütensirup
500 ml Wasser
2-4 EL Zitronensaft
(Holz)Stiele
evtl. ein paar Johannisbeeren

Alles miteinander vermischen (je nach Geschmack und gewünschter Süße mehr oder weniger Wasser bzw. Zitronensaft zugeben; gekaufter Sirup ist süßer) und in Eisförmchen füllen. Ca. 1- 1/2 Stunden anfrieren lassen, dann Johannisbeeren und die Stiele reinstecken und durchfrieren lassen. Nach 4-5 Stunden ist das Eis fest. Die Menge hat für 6 Stück gereicht. Die Form war übrigens mal vom Möbelschweden.


Und hier noch mein Rezept für
Holunderblütensirup für 1,5 Liter

ca. 30-35 Holunderblütendolden
1,5 Liter Wasser
1 kg Zucker
1 unbehandelte Zitrone
1 Päckchen Zitronensäure

 Die Holunderblüten gut draußen ausschütteln. Das Wasser mit dem Zucker, der in Scheiben geschnittenen und etwas ausgepressten Zitrone aufkochen und danach abkühlen lassen. Die Blüten (man kann auch die dicken Stiele abschneiden) in den Sud legen, dass sie gut mit Wasser bedeckt sind und zugedeckt zwei Tage stehen lassen. 

Danach durch ein Küchentuch in einen Topf gießen, das Tuch auspressen und mit dem Päckchen Zitronensäure nochmals aufkochen lassen. Nun den Sirup in heiß ausgespülte Flaschen abfüllen.


Euch schonmal ein schönes Wochenende!
Macht das Beste draus ;-)

Liebe Grüße
Nicole

Donnerstag, 4. Juni 2015

Süße Schnecken ;-)

Hallo ihr Lieben! Heute gibt es endlich wieder mal was Süßes. Die letzten Tage/Wochen war einfach wenig Zeit zum Bloggen da etwas anderes, schönes organisiert werden muss (dazu ein anderes Mal mehr) und irgendwie hatte ich auch nicht so den Elan. Denn die ersten sonnigen Sommertage möchte man ja auch ausnutzen statt dann vor dem PC zu sitzen :-)

Jetzt geht es erstmal um diese kleinen süßen Nuss- und Zimtschneckchen:


Zutaten für je 15-20 Stück

100 g weiche Butter
100 ml Milch
100 ml Wasser
75 g Zucker
500 g Mehl
1 Prise Salz
1/2 Würfel Hefe
1 Ei
 
Nussfüllung
 
40 g gemahlene Mandeln
40 g gemahlene Haselnüsse
  35g Semmelbrösel
  60 g Zucker
1 TL Kakaopulver
1/2 TL Zimt
ca. 1/2 Tasse Milch
 
 Zimtfüllung

2 EL Zimt
5 EL brauner Zucker


Aus den Zutaten für den Teig einen Hefeteig herstellen. Das Rezept ist dasselbe, wie vom Nusszopf. Hier nochmal die Zubereitung:

Die Milch mit dem Wasser erwärmen und die Hefe darin auflösen. Das Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker und Salz zugeben und vermischen. Dann die weiche Butter und danach das Ei einkneten. Nach und nach die Milch mit der aufgelösten Hefe zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Nun muss der Teig für ca. 1 Stunde am besten an einem warmen Ort ruhen. Ich habe ihn bei 30 Grad (Ober-/Unterhitze) in den Ofen gestellt. Danach in 2 Teile teilen und jeweils ca einen guten 1/2 cm dick ausrollen.

Die Milch für die Nüssfüllung erwärmen. Restliche Zutaten miteinander vermischen und die Milch unterrühren, bis sich eine streichfähige Masse ergibt. Auf die eine Hälfte des Teiges dünn verstreichen und einrollen.

Auf dem zweiten Teig den mit Zimt vermischten Zucker großzügig verteilen. Hier kann beliebig viel oder wenig verteilt werden. Je nachdem, wie süß man es mag. Ebenfalls aufrollen.

Nun beide Teigrollen in ca. 1 cm breite Schnecken schneiden und nebeneinander (so dass sie sich fast berühren) auf ein Backblech legen. Bei 175°C (Umluft) ca. 20 Minuten backen. Wenn die Schnecken leicht braun werden, sollten sie fertig sein. Am Besten noch warm genießen - hmmm.


Ich wünsche Euch ein schönes und hoffentlich sonniges Wochenende!
Liebe Grüße
Nicole

Sonntag, 10. Mai 2015

Let's cook together // Dreierlei auf's Brot

Heute ist wieder der 10. und Zeit für "Let's cook together" von Ina. Das Thema für den Monat Mai ist "Schnittchenzeit - her mit Eurem Lieblingsaufstrich". Und da ich mich nicht für nur einen Aufstrich entscheiden konnte oder wollte, sind es gleich drei geworden. Dabei handelt es sich zwar eher um die Klassiker, aber das sind tatsächlich meine Lieblingsaufstriche. Die gehen einfach immer und überall, und zwar:

Eieraufstrich
Obatzt'n - DER Klassiker bei uns in Bayern
Räucherlachs-Ricotta-Aufstrich
mit Walnüssen


Die folgenden Rezepte reichen jeweils ca. für eine volle Müslischale.


Eieraufstrich

6 Eier
8 EL Mayonaise
2 TL mittelscharfer Senf
Salz, Pfeffer
Schnittlauch

Die Eier in 8 Minuten hart kochen, in kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen. Danach schälen und in kleine Würfel schneiden. In eine Schüssel geben und mit einer Gabel mit den restlichen Zutaten vermischen bzw. abschmecken.


Obatzt'n
(Käsecreme)

1/2 Zwiebel
100 g Camembert
100 g würziger Weichkäse 
(z.B. Geramont würzig od. Limburger)
50 g weiche Butter
1 TL Paprikapulver
Salz, Pfeffer
evtl. etwas Schnittlauch

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden. Die zwei Käse und die Butter auch in Würfel schneiden und mit der Zwiebel in einer Schüssel oder einem tiefen Teller mit einer Gabel ordentlich zerdrücken und vermischen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen und abschmecken. Weg mag, kann auch hier noch etwas Schnittlauch zugeben.


Räucherlachs-Ricotta-Aufstrich mit Walnüssen

250 g Ricotta (alt. Frischkäse)
200 g Räucherlachs
2 EL gehackte Walnüsse
1 TL Sahne-Meerettich
1 - 2 EL gehackter Dill
Salz, Pfeffer

Den Räucherlachs in feine Stückchen schneiden und in einer Schüssel mit dem Ricotta, Meerrettich und Walnüssen vermischen. Mit Dill nach Geschmack und Salz und Pfeffer wieder abschmecken.
***
Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Sonntagnachmittag und allen
Muttis einen schönen Muttertag.
Gerne hätte ich auch meiner Mama einen Kuchen gebacken und ihr
gesagt, dass ich sie lieb habe.
So tue ich es in Gedanken.

Liebe Grüße
Nicole

Donnerstag, 7. Mai 2015

Himbeer-Schoki-Tartelettes

Ich konnte letztens einfach nicht dran vorbei gehen. Die kleinen Himbeeren in der Schale haben laut gerufen "nimm uns mit, nimm uns mit"!... Erst habe ich sie links liegen lassen, musste dann aber nochmal umdrehen und sie ins Körbchen packen. Jaaaa, ich weiß, saisonal einkaufen und so. Aber manchmal geht es halt nicht anders ;-) Tja und zu Hause standen sie dann da. Was macht ich nur mit Euch? Aber ich wollte auch schon lange meine Tarteletteförmchen einweihen, die ich mir vor Monaten gekauft habe. Somit wurden dann kleine Himbeer-Tartelettes mit Schokoladennote draus.


Für 4 kleine Tartelettes

200 g Mehl
60 g Zucker
120 g Butter
3 EL Kakao
Linsen zum Blindbacken

ca. 100 g Himbeeren (auch TK) +
einige zur Deko
250+100 g Sahne
50 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Päckchen Vanillezucker
3 Blatt Gelatine
3 EL Kokosraspeln
75 g Schokolade
 


Aus Mehl, Zucker, Butter und Kakao einen Mürbteig kneten. Wenn es zu trocken ist und sich nicht verbindet, etwas mehr weiche Butter einkneten. Den Teig in Frischhaltefolie für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Teig in 4 Teile teilen. Die Förmchen habe ich etwas eingefettet. Da der Mürbteig recht brüchig ist, rolle ich diesen immer gleich auf Backpapier aus und lege dieses mit dem Tieg nach unten über die Förmchen und lassen so den Teig in die Förmchen gleiten und ziehe das Backpapier oben ab. Den Teig dann am Boden und den Rand drücken. Dies mit allen 4 Förmchen machen. Dann jeweils ein Stück Backpapier auf den Teig legen und mit trockenen Linsen befüllen. Das verhindert, dass der Teig im Backofen aufgeht. Die Böden nun ca. 15 Minuten bei 175°C backen. Die Böden vollständig abkühlen lassen. Zum Befüllen habe ich sie danach noch in der Form gelassen.

Für die Creme Himbeeren auftauen lassen bzw. waschen und mit einer Gabel etwas zerdrücken, dass noch kleine Stücke drin sind. 250 g Sahne mit Zucker und der Vanilleschote aufkochen, ca. 5 Minuten köcheln lassen. Die Vanilleschote entfernen und die Himbeeren zugeben. Unter ständigem Rühren die in kaltem Wasser eingeweichte und ausgedrückte Gelatine zugeben. Die Creme kalt stellen, bis sie beginnt, fest zu werden. Die restlichen 100 g Sahne steif schlagen. Erst Kokosraspeln, dann Sahne unter die Creme heben und wieder kalt stellen, bis sie fest wird. Dann die Creme auf die 4 Böden verteilen und ca. 1 Stunde fest werden lassen. Zum Schluss die Tartelettes mit Himbeeren und flüssiger Schokolade garnieren.


 Soo, ich geh mich nun auf's Sofa kuscheln. Morgen ist ja schon wieder Freitag und das Wochenende steht vor der Tür *freu* Macht es Euch schön!

Liebe Grüße
Nicole

Mittwoch, 29. April 2015

Erdbeerküchlein im Glas mit Quark-Kokos-Creme // Let's cook together

Ich hatte mal wieder einen Kuchenboden von einer Torte übrig. Der stand nun ganz allein und verlassen in der Küche. Hm, was damit machen? Wegschmeißen kommt garnicht in die Tüte. Also habe ich beim Einkaufen noch ein paar Zutaten in den Korb gepackt (unter anderem auch die ersten Erdbeeren dieses Jahr...zumindest für mich) und ein kleines Kuchen-Dessert mit Erdbeeren und Quark-Kokos-Creme daraus gezaubert. Ich kann es schon garnicht mehr erwarten, bis man die kleinen Früchtchen wieder frisch vom Feld pflücken kann. Da schmecken sie halt doch am Besten.


Der Teig war ein Rührkuchen mit Erdbeeren. Ihr könnt natürlich jeden beliebigen Kuchen oder Bisquit nehmen. Das Rezept dafür verrate ich Euch trotzdem.

Für eine Springform mit 24 cm

220 g Zucker
200 g weiche Butter
4 Eier
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
8 EL Erdbeerpüree
(aus ca. 1/2 Schale Erdbeeren)


Die Erdbeeren waschen, putzen und pürrieren. Zucker und Eier schaumig schlagen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Die weiche Butter unter den Teig rühren, dann das Erdbeerpüree zugeben. Mehl mit Backpulver mischen, sieben und mit der Masse verrühren. Den Teig in eine Springform geben und bei 175 °C ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe machen, jeder Ofen ist anders). Wenn der Boden etwas abgekühlt ist, aus der Springform lösen und vollständig erkalten lassen. Dann oben begradigen und waagerecht in zwei Böden teilen. Nun mit Hilfe eines Dessertringes oder Ähnlichem aus jedem der zwei Böden 4 Kreise ausstechen.


 Erdbeeren & Quark-Kokos-Creme
für 4 Gläser

1 Schale Erdbeeren
1 EL Zucker
200 g Naturjoghurt
250 g Quark
8 EL Kokosraspel
1 Päckchen Vanillezucker
5 Tropfen Vanillearoma

Die Erdbeeren waschen, putzen und in sehr kleine Würfel schneiden, mit 1 EL Zucker vermischen und etwas ziehen lassen. Die restlichen Zutaten gut miteinander verrühren. Nun kann auch schon geschichtet werden. Zuerst einen "Kuchenkreis" in die Gläser legen, dann etwas Creme darauf verteilen und etwas der Erdbeeren. Das ganze wiederholen und zum Schluss mit ein paar Erdbeeren garnieren.


Und weil ich es diesmal nicht rechtzeitig geschafft habe, verlinke ich dieses Rezept gleich noch bei der lieben Ina und ihrer Aktion let's cook together. Das Thema im April war nämlich Kuchen im Glas.

Bis bald ihr Lieben!
LG Nicole




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