Sonntag, 31. Januar 2016

Fruchtige Käse-Sahne-Torte mit Mango

Endlich bin ich zwischen Einladungen, Menükarten und Tischkärtchen basteln mal wieder dazu gekommen, den Ofen anzuschmeißen. Und das war mal wieder richtig schön, hab schon fast vergessen, wie viel Spaß mir das eigentlich macht. Wie toll es sein kann, wenn der Bisquit richtig schön aufgeht :D Ok, kleiner Anreiz dazu war ein Kaffee-Besuch bei Papa und Bruder, zu dem man ja unmöglich gekauften Kuchen mitbringen kann - zudem sie ja auch selbst Gebackenes gewöhnt waren, als ich noch zu Hause wohnte. Der Plan war, Freitag nach der Arbeit schnell ein paar Zutaten zu kaufen und gleich loszulegen und fertig zu sein, bis die bessere Hälfte nach Hause kommt. Das Ende vom Lied war, ich hatte da noch nichtmal richtig angefangen. Denn es mussten ja noch 20 andere Dinge vorher gemacht werden..(eigentlich ja nicht)...
Letztendlich ist die Torte bis zum Abendessen dann doch noch fertig geworden und konnte bis zu ihrem Einsatz am nächsten Tag im Kühlschrank ruhen.


Und für alle, die die Torte gerne nachbacken möchten, gibt's hier das Rezept:

Für den Bisquitboden
 
 6 Eier
175 g Zucker
150 g Mehl
1 Prise Salz
5 Tropfen Vanillearoma

Für die Käse-Sahne-Creme

500 g Magerquark
500 g Sahne
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1/4 TL Orangeback (getrocknete Orangenschale)
8 Blatt Gelatine

Für die Mangofüllung
2 frische reife Mangos
oder 2 Dosen á 425 g
3 Blatt Gelatine




Zubereitung

Für den Bisquit die Eier trennen und die Eigelbe mit 75 g Zucker gut schaumig schlagen. Die Eiweiße mit den restlichen 100 g Zucker steif schlagen und unter die Eigelbmasse heben. Das Mehl gut sieben und ebenfalls unterheben, nicht zu viel rühren, damit der Teig locker bleibt und schön aufgeht. Zur Sicherheit kann man auch 1/4 TL Backpulver mit unterrühren, ist aber eigentlich nicht notwendig. Den Teig in eine nicht gefettete (außer den Boden) Springform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C backen, bis er leicht bräunlich wird. Wenn man mit einem Holzspieß reinsticht und nichts mehr kleben bleibt, ist der Bisquit fertig.

Für die Mangofüllung die Mangos schälen und das Fruchtfleisch vom Kern lösen. Ca. 1/4 des Fruchtfleisches in kleine Würfel und ein paar Spalten für die Deko schneiden, Rest pürrieren. 3 Blätter Gelatine in kaltem Wasser einweichen, in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze auflösen, etwas vom Mangopürree zur Gelatine geben, dabei gut verrühren, dann mit dem restlichen Mangopürree und den Mangostücken verrühren, kalt stellen.

Für die Käse-Sahne Creme die Gelatine ebenfalls in kaltem Wasser einweichen lassen. Dann den Quark mit Zucker, Vanillezucker und Orangeback verrühren. Gelatine wieder ausdrücken, bei mittlerer Hitze auflösen, etwas von der Quarkcreme unter rühren zufügen, dann die Gelatine unter die Quarkmasse rühren und kalt stellen. Sahne steif schlagen und unter die Quarkcreme heben, wenn diese zu gelieren beginnt. 

Den Busquit einmal waagerecht durchschneiden, den unteren Boden auf eine Tortenplatte setzen und einen Tortenring darum legen. Die Hälfte der Quarkmasse darauf verteilen, dann die Mangofüllung und kalt stellen. Wenn die Mangofüllung etwas fest geworden ist, rest Quarkcreme darauf verteilen, den 2. Boden aufsetzen und ein paar Stunden, besser über nacht kühl stellen. Kurz vor dem Servieren mit Puderzucker oder Schokoraspeln und den Mangospalten verzieren.



Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!
Liebe Grüße
Nicole


Sonntag, 3. Januar 2016

Auf ein aufregendes Neues!

Nun ist es also vorbei, das Jahr 2015 und schwupps, befinden wir uns in 2016. Die letzten Tage hatte man Zeit, das Jahr nochmal kurz Revue passieren zu lassen. Es war ein ruhiges Jahr; auf dem Blog, als auch Privat. Ohne große Veränderungen und Probleme, damit kann man doch ganz zufrieden sein. Dazu ein paar Impressionen von einem Spaziergang zwischen den Jahren. Leider hat der Schnee gefehlt :-)





Dieses Jahr wird etwas aufregender, denn es steht ein großes Ereignis an. Und zwarf darf ich gerade meine eigene Hochzeit planen, die im Sommer stattfindet. Den Heiratsantrag gab es bereits im Mai und seit dem sind wir eigentlich am Suchen, Schauen und Planen. Aber es macht schon Spaß das Ganze. Im Moment werden Einladungen gebastelt, da kommen ein paar Tage Urlaub gerade recht ;-)
Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf diesen Tag.

Zudem werde ich bald meinen Arbeitgeber wechseln, was für mich auch eine ziemliche Veränderung bedeutet. Zwar zum einen zum positiven, da der Arbeitsweg kürzer ist, dennoch macht man sich ja auch immer Gedanken, was einen erwartet und ob man wieder so nette Kollegen bekommt ;-)

Achja, und dann gibt's noch eine Neuigkeit: Und zwar habe ich seit November meinen eigenen DaWanda-Shop. Vielleicht habt ihr den kleinen Banner rechts schon entdeckt. Dort verkaufe ich handgemachte Dekoobjekte aus Beton. Vielleicht ist ja für Euch auch etwas dabei?

Schauen wir mal, ob es die nächsten Tage noch ein neues Rezept gibt, nach dem viiieeelen Essen von den Feiertagen. Und wieder nehme ich mir vor, regelmäßiger zu posten. Wir werden sehen, was das neue Jahr alles so bringt. Ich jedenfalls wünsche Euch allen auch an dieser Stelle nochmal einen guten Start für das Jahr 2016, auf dass es ein glückliches und erfolgreiches Jahr wird!

Liebe Grüße
Nicole




Sonntag, 6. Dezember 2015

Lebkuchen - alle Jahre wieder

Wenn sich auf der Arbeitsplatte in der Küche kiloweise Zucker, Mehl, geriebene Nüsse und sonstige Backzutaten stapeln, dann ist es wieder soweit. Alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit, genau genommen Ende November, wird bei mir für ein Wochenende der Plätzchenback-Marathon eingeläutet. Dabei dürfen bei uns die geliebten Lebkuchen auf keinen Fall fehlen. Alle anderen Plätzchen werden hin und wieder mal ausgetauscht, aber Lebkuchen müssen IMMER dabei sein, jedes Jahr. Einfach, weil sie so gut sind. Und deswegen möchte ich Euch heute mein Rezept verraten. Es ist garnicht schwer und quasi gelingsicher ;-)


 Für ca. 60 Stück (7 cm)

4 Eier
750 g Zucker
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1 TL Zimt
1 Päckchen Kardamom
2 1/2 gestr. TL Hirschhornsalz
60 g Orangeat
60 g Zitronat
500 g gemahlene Haselnüsse
200 g Mehl
7 Bamberger vom Vortag
Backoblaten 7 cm 

400 g Zartbitter-Kuvertüre
400 g Vollmilch-Kuvertüre





Zuerst die Bamberger in kleine Stücke reißen und in 1/2 Liter Wasser einweichen lassen. Das Orangeat und Zitronat in einem Mixer fein zerkleinern. Der Teig lässt sich am Besten mit einer Küchenmaschine rühren. Dafür die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, nun alle Gewürze zugeben. Jetzt abwechselnd Mehl, Haselnüsse und eingeweichte Bamberger zugeben und ordentlich verrühren, bis ein zäher, glatter Teig entstecht. Den Teig mithilfe von 2 Löffeln auf den Oblaten verteilen (es darf ruhig ein kleiner Rand bleiben, da die Lebkuchen etwas aufgehen) und bei 180°C Umluft ca. 15 Minuten backen, bis sie leicht braun werden. 

Nach dem Abkühlen können die Lebkuchen noch mit Schokolade überzogen werden. Dafür mische ich immer Vollmilch- und Zartbitter-Kuvertüre. Diese im Wasserbad schmelzen, mit einer Kuchenkabel von unten leicht in den Lebkuchen stechen und in die Schokolade tauchen.


 Ihr Lieben, ich wünsche Euch noch einen
gemütlichen Nikolaus- und 2. Adventssonntag.
Das Weihnachtsfeeling lässt ja noch etwas auf sich warten
mit diesen Temperaturen :-)

Liebe Grüße
Nicole


Sonntag, 4. Oktober 2015

Herbstliche Pflaumen-Cupcakes

Jetzt aber schnell, bevor die Pflaumensaison komplett vorbei ist. Die ganze Zeit habe ich auf die Pfläumchen am Baum gewartet, dass sie reif werden. Und dann? Blieb nicht viel davon übrig, weil der Großteil wurmig war. Ursprünglich wollte ich auch einen Pflaumenkuchen machen, wofür ich dann ein paar mehr gebraucht hätte. Die paar für die Cupcakes hätte ich bestimmt auch zusammen bekommen aber bis ich mich dann dafür entschieden hatte, waren alle Pflaumen abgefallen oder angefuttert. Somit mussten eben ein paar aus dem Supermarkt herhalten. Die waren aber auch nicht so schlecht. Also gibt es jetzt noch ein paar herbstliche Pflumencupcakes mit Zimtnote. Ich mag den Geschmack von Pflaumen und Zimt, da mich das immer schon leicht an den bevorstehen Winter erinnert und an die gemütliche Zeit. Aber erstmal gaaanz langsam :-)

 

Für 12 Cupcakes

 10 Zwetschgen
2 EL Zucker
3 Eier
125 g Zucker
175 g weiche Butter od. Margarine
1 TL Backpulver
150 g Mehl
1/2 - 1 TL Zimt
3 EL Kakao

150 g Butter
100 g Puderzucker
200 g Doppelrahmfrischkäse
3-4 EL Pflaumenmus
Zimt


Die Zwetschgen entkernen und in ganz feine Würfel schneiden. Diese mit einem Schluck Wasser und 2 EL Zucker in einem kleinen Topf kochen, bis sie schön weich sind, abkühlen lassen.

Für das Topping die Butter cremig rühren, bis sie ganz hell ist, dann den gesieben Puderzucker zugeben und mit der Butter verrühren, bis dieser sich aufgelöst hat. Dann das Pflaumenmus und Zimt (nach Geschmack) zugeben, zum Schluss den Frischkäse. Wenn alles gut miteinander vermischt ist, die Creme in den Kühlschrank stellen.

Für den Teig die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, dann die weiche Butter zugeben. Mehl mit Backpulver, Kakao und Zimt (nach Geschmack) vermischen und in den Teig sieben. Gut verrühren, bis ein homogener Teig entsteht. Nun in ein mit Papierförmchen ausgelegtes Muffinblech immer einen guten Esslöffel Teig geben, dann einen Teelöffel vom Pflaumenkompott und nochmal mit Teig bedecken. Die Cupcakes bei 180°C ca. 20-25 Minuten backen.

Wenn die Cupcakes abgekühlt sind, die Creme aufspritzen und evtl. mit Pflaumenspalten dekorieren.


 Sooo ich koche uns jetzt dann ein kleines Süppchen und dann wird sich auf's Sofa gekuschelt :-)
Liebe Grüße
Nicole



Dienstag, 22. September 2015

Erdnussbutter-Cupcakes mit Karamellsoße

Juhuuu gestern wurde wieder gebacken. Nachdem im Küchenschrank schon ein paar (mehr) Tage ein angebrochenes Glas Erdnussbutter stand, musste mit dem endlich was geschehen. Denn zum pur essen bzw. aufs Brot oder so ist mir das dann doch etwas zu heftig :-)

Nachdem ich gestern etwas früher Feierabend hatte, bin ich voller Elan nach Hause gedüst, um kurz die Vorräte zu checken und dann die Ernüchterung - ein(!) ganzer Esslöffel war noch drin. Von daher war dann doch nichts mit "endlich den Rest aufbrauchen", denn ich musste sowieso ein neues Glas kaufen. Somit steht auch dieses nun wieder im Küchenschrank, aber da findet sich sicher wieder was ;-)


Für 12 Cupcakes

3 Eier
125 g Zucker
175 g weiche Margarine
1 TL Backpulver
60 g gemahlene Haselnüsse
150 g Mehl
5 EL Milch
3 EL Erdnussbutter

180 g Butter
120 g Puderzucker
220 g Frischkäse doppelrahm
4 EL Erdnussbutter
35 g Butter
35 g brauner Zucker
75 ml Sahne
gehackte Erdnüsse


Als Erstes das Topping für die Cupcakes herstellen. Dafür die Butter ein paar Minuten lang cremig rühren, bis sie hell wird. Dann den gesiebten Puderzucker unterrühren, bis er sich aufgelöst hat, danach den Frischkäse. Zum Schluss noch die Erdnussbutter zugeben, gut mit der Masse verrühren und die Creme kalt stellen.

Für den Teig Eier und Zucker schaumig rühren, dann Margarine und gemahlene Nüsse  und Erdnussbutter zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Mehl und Backpulver mischen und gesiebt zum Teig geben. Dabei immer einen Schuss Milch zugeben, damit der Teig nicht zu fest wird. Ein Muffinblech mit Förmchen auslegen, befüllen und bei 175°C Umluft ca. 20 Minuten backen.

Wenn sie fertig sind, die Förmchen aus dem Muffinblech nehmen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Karamellsoße herstellen. Dazu die Butter und den braunen Zucker in einem Topf schmelzen und etwas aufkochen lassen, dann die Hälfte der Sahne zugeben, nochmals aufkochen bis sich der Karamell etwas dunkler färbt. Von der Platte nehmen und noch den Rest Sahne einrühren.

Das Topping nun nochmal kurz umrühren, in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes spritzen. Mit der warmen (nicht heißen) Karamellsoße beträufeln und evtl. mit gehacken Erdnüssen bestreuen.


Die Muffins sind bei uns gut angekommen, da sie nich sooo süß sind und ich finde, sie passen gut zum Herbst. Probiert es doch mal aus. Ansonsten habt noch eine schöne Woche und macht es Euch gemütlich!

Liebe Grüße
Nicole

Hmm was mach ich denn mit der restlichen Karamellsoße??
Ich glaub die kommt über's Vanilleeis... yeah.


Mittwoch, 16. September 2015

Kleiner Reisebericht vom Gardasee // Malcesine

Meine Lieben, bevor uns nun der Herbst richtig im Griff hat, möchte ich mit ein paar Bildern von unserem diesjährigen Sommerurlaub am Gardasee nochmal etwas Urlaubsstimmung aufkommen lassen.

Wir haben uns das schöne Örtchen Malcesine ausgesucht, da wir dort noch nicht waren und haben eine Ferien-wohnung für eine Woche gebucht. Uns hat es dort wirklich gut gefallen, auch die Ferienwohnung (Gardesana Active Apartments) war sehr zu empfehlen; zentral gelegen und schön modern ausgestattet. Die Inhaber sprechen auch ganz gut deutsch und im Preis inbegriffen ist u.a. eine geführte Mountainbike-Tour. Aber hier erstmal ein paar Fotos:




Riesen Balkon nur für uns :-)
Blick vom Balkon
Burg von Malcesine
Unsere kleine Badebucht unterhalb der Burg
Ausflug auf den Monte Baldo
Monte Baldo  


 
Wasserfall Grotta Cascata Varone

Garten am Wasserfall






Gassen in Malcesine






Ich liebe die kleinen liebevoll dekorierten Läden

In Venedig waren wir natürlich auch ;-)





Insgesamt war es eine schöne, jedoch sehr warme Woche (35 - 40°C), man konnte etwas vom Alltag entspannen und preislich war die Wohnung auch völlig in Ordnung für die Ausstattung. Wir haben auch noch einen Abstecher an den Lago di Ledro gemacht, ein kleiner See oberhalb des Gardasees. Um diesen kann man gut rumlaufen und er ist auch nicht so überlaufen wie der Gardasee. Es gibt auch kleine Strände zum Baden, ein Bistro und direkt am See einen Campingplatz. Dort geht es eben etwas gemütlicher zu :-) Auf Dauer wäre es mir jedoch zu langweilig dort. Aber am Gardasee und in Malcesine waren wir bestimmt nicht das letzte Mal. Leider ist es auch schon wieder vorbei, aber der nächste Urlaub kommt bestimmt. Und der Herbst darf sich ruhig noch etwas Zeit lassen.

Liebe Grüße 
Nicole


Montag, 31. August 2015

Fruchtiger Beeren-Mango Naked Cake

Am Wochenende hat meine Schwiegermama (in Spe) ihren runden Geburtstag gefeiert. Dafür wollte ich natürlich eine besonders hübsche Torte backen. Da ich diesmal nichts mit Fondant machen wollte, abgesehen davon, dass man stundenlang dekoriert und es letztendlich ja meistens auf dem Teller liegen bleibt und ich auch nicht so viel Zeit hatte, habe ich mir überlegt, einen Naked Cake zu machen. Natürlich mit üppiger Beerendeko. Ich finde diese Torten immer sehr ansprechend. Auf der einen Seite "natürlich" und auf der anderen die ansprechende Beerendeko, die ja dazu auch noch gesund aussieht ;-)

Bilder vom Anschnitt gibt es nun keine, aber dann wäre ja auch die schöne Deko kaputt :-)
Und was drin ist, sieht man bei dieser Torte ja auch so.


Das Rezept für die Bisquitböden habe ich von der Prinzessinentorte von Sally's Welt.
Ich wollte eben auf Nummer sicher gehen, dass die Böden das Gewicht auch halten.

Zutaten für die Böden

                           24 cm Springform:                                        18 cm Springform:
                           7 Eier                                                             4 Eier
                           1 Prise Salz                                                   1 Prise Salz
                           235 g Zucker                                                 115 g Zucker
                           210 g Mehl                                                    105 g Mehl
                             70 g Stärke                                                     35 g Stärke
                              6 g Backpulver                                               4 g Backpulver
                            70 g flüssige Butter                                        35 g flüssige Butter

Zutaten für die Cremes

                          Mangocreme:                                                  Beerencreme:
                          1  1/2 Mango                                                  125 g Blaubeeren
                          5 EL Orangensaft                                           125 g Brombeeren
                          250 g Mascarpone                                          1 Handvoll Himbeeren
                          300 g NaturJoghurt                                         250 g weiche Butter
                          250 g Quark                                                    200 g Puderzucker
                            60 g Zucker                                                   200 g Frischkäse
                          7 Blatt Gelatine
                          1 Glas feiner Mangoaufstrich

Sonst noch: Cakeboard, 6 Strohhalme, Puderzucker, Beeren für die Deko

Zubereitung

Die Eier mit der Prise Salz und dem Zucker etwa 10 Minuten rühren, bis die Eiermasse sehr cremig, weiß und fast steif ist.
 Mehl, Stärke, Backpulver mischen und hinein sieben. Flüssige Butter zufügen und alles vorsichtig mit dem Teigschaber unterheben, ohne die Luft aus der Masse zu rühren. Den Teig in die Springformen füllen und backen (26 cm ca. 45 Minuten, 18 cm ca. 25-30 Minuten bei 175°C Umluft im vorgeheitzten Backofen). Die Böden abkühlen lassen, aus der Form lösen und nach vollständigem erkalten jeden Boden in oben begradigen und in 3 Böden teilen.

Für die Mangocreme die Mango in Würfel schneiden und mit dem Orangensaft pürrieren. Mascarpone, Joghurt, Quark und Zucker miteinander glatt rühren, Mangopürree zugeben. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in einem kleinen Topf bei geringer Hitze auflösen. Ein paar Löffel von der Creme in die Gelatine rühren, dann die Gelatine unter rühren zur Creme geben, kalt stellen.

Für die Beerencreme die Beeren ebenfalls pürrieren. Die Butter schön cremig rühren, bis sie ganz hell und geschmeidig ist. Dann den Puderzucker hineinsieben und mit der Butter verrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Danach den Frischkäse Stück für Stück unterrühren, Beerenpürree zugeben und kalt stellen.

Man kann die Cremeränder der beiden Torten noch mit einem Spritzbeutel etwas auffüllen und dann mit einem Finger glatt "abziehen".

Wenn die Cremes gut durchgekühlt und etwas fest geworden sind, geht es ans Füllen (Mangocreme evtl. nochmal durchrühren). Für die größere Torte den obersten Boden als untersten nehmen, auf eine Tortenplatte setzen und mit Mangoaufstrich und Mangocreme bestreichen. Mittleren Boden aufsetzen, mit Aufstrich und Creme bestreichen und den letzten Boden mit der Unterseite nach oben darauf legen, wieder kühl stellen. Wenn die Creme nicht fest genug ist, kann man auch einen Tortenring zur Hilfe nehmen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Für die kleinere Torte ebenfalls den obersten Boden als Untersten verwenden (auf ein dünnes Cake-Board setzten), mit Beerencreme bestreichen, mittleren Boden aufsetzen, mit Creme bestreichen und den letzten Boden wieder umgedreht darauf legen und leicht andrücken, kühl stellen.
Vor dem Dekorieren in die große Torte 6 gekürzte Strohhalme stecken als Stützen für die obere Torte.
Die kleinere Torte mittig auf die große setzen, mit etwas Puderzucker bestäuben und mit Beeren nach Belieben dekorieren. Ich habe dafür Erdbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren verwendet. Teilweise habe ich die Erdbeeren mit Zahnstocker festgesteckt. Bis zum Servieren wieder kühl stellen.



Habt eine schöne neue Woche ihr Lieben! Mit dem Sommer ist es dann wohl vorbei ab (über)morgen. Aber wollen wir uns mal nicht beschweren, es war ein schöner Sommer 2015!

Liebe Grüße
Nicole



Freitag, 21. August 2015

Kleines feines Blaubeertörtchen - oder auch Mini-Naked-Cake?

Da hat man schon Urlaub und ist selbst da ständig unterwegs und verplant. Vorgestern konnte ich endlich mal wieder den Ofen anschmeißen. Da vom Besuch bei Oma und Opa noch Blaubeeren im Kühlschrank waren, mussten die natürlich noch verarbeitet werden. Da schwebte mir gleich ein kleiner Naked-Cake vor. Gut, ob man es nun als Naked-Cake oder Törtchen sieht, bleibt ja nun jedem selbst überlassen. Für die Nicht-Blogger: Ein Naked-Cake ist ein außern "nackter" Kuchen. Also nur Teigböden und Füllung dazwischen und evtl. etwas Früchte oder Blüten als Deko. Ohne Fondant, Buttercreme oder sonstwas außenrum. Hier also mein kleines Blaubeer-Mini-Naked-Cake-Törtchen ;-)



Für 4 Törtchen (Durchmesser 7-8 cm)

 2 Eier
85 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Margarine
1 EL Kakao
85 g Mehl
1 TL Backpulver
4 Vorspeisen-/Dessertringe

120 g Blaubeeren + einige für Deko
150 g Naturjoghurt + 2 EL
120 g Magerquark + 2 EL
1 EL Puderzucker
2 Blatt Gelatine
 

Für den Teig die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, bis die Masse sich vergrößert hat. Margarine zugeben und gut verrühren. Kakao, Mehl und Backpulver mischen, nach und nach zugeben und weiterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Als Förmchen habe ich Vorspeisenringe mit 7-8 cm Durchmesser verwendet. Diese habe ich mit Alufolie "umrandet" (siehe Bild oben), damit der Teig nicht rauslaufen kann. Dann den Teig auf die 4 Förmchen verteilen und bei 180°C Umluft ca. 15-20 Minuten backen. Wenn man mit einem Holzstäbchen reinsticht und es bleibt kein Teig mehr kleben, ist er fertig.

Die kleinen Kuchen abkühlen lassen und aus der Form nehmen. Wenn die Küchlein vollständig ausgekühlt sind, oben begradigen und dann jeweils 2 mal waagerecht durchschneiden.

Während die Küchlein abkühlen, kann die Creme zubereitet werden. Dafür die 150 g Naturjoghurt, 120 g Magerquark und 1 EL Puderzucker miteinander verrühren, Blaubeeren pürrieren und zugeben. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, dann ausquetschen, in einem Topf bei geringer Hitze auflösen und einen Esslöffel von der Creme unter die Gelatine rühren. 2-3 weitere Esslöffel von der Creme zugeben, dann die Gelatinecreme in die Joghurt-Quark-Creme geben und glatt rühren. Die Masse sollte jetzt für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank.

Danach jeweils den untersten Boden der Küchlein wieder in die Vorspeisenringe legen, etwas Creme darauf verteilen, 2. Boden darauf legen und die restliche Creme auf den Törtchen verteilen, dann 3. Boden auflegen. Nun nochmals ca. 30 Minuten oder länger im Kühlschrank fest werden lassen.
Die restlichen 2 EL Joghurt, 2 EL Quark und 1/2 TL Puderzucker vermischen und jeweils 1 EL auf den Törtchen verteilen, mit Blaubeeren dekorieren und mit Puderzucker bestäuben.


Früher waren wir immer mit der ganzen Familie im Wald und haben Waldheidelbeeren gepflückt. Die waren immer sooo lecker und aromatisch. Eigentlich nicht mit denen zu vergleichen, die es zu kaufen gibt, so wie die, die ich verwendet habe. Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann mal wieder, selbst welche zu pflücken. 

Ich wünsche Euch ein wunderbares sonniges Wochenende ihr Lieben!
Am Montag geht dann auch für uns wieder der Arbeitsalltag los.

Liebe Grüße
Nicole


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