Sonntag, 1. März 2015

Fluffig-lockerer Hefe-Nusszopf - sooo guuuut

Das mit dem Hefeteig ist ja meistens so eine Sache. Nicht gerade mein bester Freund. Entweder geht er vorher schon nicht richtig auf oder ist dann nach dem Backen einfach trocken und fest. Aber nachdem ich am Freitagnachmittag nach der Arbeit Appetit auf einen Nusszopf verspürte, dachte ich mir, einen Versuch ist es wert. Also habe ich am Samstagmorgen losgelegt Hefeteig zu kneten und dann schön im Backofen schlafen zu lassen. Da war ich schon das erste Mal happy, dass er so schön aufgegangen ist. Das Flechten nach dem Füllen war zwar etwas kniffelig, aber klappte dann auch ganz gut. Ich konnte es garnicht abwarten, das duftende Ding aus dem Ofen zu holen und reinzubeißen. Nach der Kostprobe war ich das zweite Mal happy, dass er wirklich lecker und überhaupt nicht trocken und schön fluffig geworden ist. Ich bin begeistert!


Zutaten:

100 g weiche Butter
100 ml Milch
100 ml Wasser
75 g Zucker
500 g Mehl
1 Prise Salz
1/2 Würfel Hefe
1 Ei

80 g gemahlene Mandeln
80 g gemahlene Haselnüsse
75 g Semmelbrösel
 100 g Zucker
1 EL Kakaopulver
1 TL Zimt
ca. 1 Tasse Milch
2 EL Puderzucker
etwas Zitronensaft


 Für den Hefeteig die Milch mit dem Wasser erwärmen und die Hefe darin auflösen. Das Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker und Salz zugeben und vermischen. Dann die weiche Butter und danach das Ei einkneten. Nach und nach die Milch mit der aufgelösten Hefe zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Nun muss der Teig für ca. 1 Stunde am besten an einem warmen Ort ruhen. Ich habe ihn bei 30 Grad (Ober-/Unterhitze) in den Ofen gestellt.


Für die Füllung die Nüsse, Semmelbrösel, Zucker Kakao und Zimt in einer Schüssel vermischen.  Die Milch erhitzen und nach und nach unter die Nussmischung rühren, bis eine kompakte, streichfähige Masse entsteht.

Den Hefeteig nach dem Ruhen auf der Arbeitsplatte auf Backblechgröße ausrollen und die Mischung darauf verteilen. Nun von der breiten Seite her aufrollen. Die Rolle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und längs in 3 Streifen schneiden und miteinander verpflechten. Nochmals 20 Minuten ruhen lassen. Denn Nusszopf nun bei 160°C Umluft ca. 35-40 Minuten backen. Wenn ihr mit einem Holzstäbchen reinstecht und nichts mehr kleben bleibt, ist er fertig. Noch warm mit einer Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft bestreichen.


Diesen Nusszopf wird es jedenfalls in Zukunft bestimmt öfter geben.
Macht Euch einen gemütlichen Sonntag!

Liebe Grüße
Nicole


Montag, 9. Februar 2015

Red Velvet Cake Balls

So, weil es noch nicht genug Valentinstags-Posts gibt, kommt heute von mir auch noch einer ;-)
Ich habe hier schonmal Cake-Pops ausprobiert (allerdings kein Rezept gepostet, was mich gerade etwas erstaunt hat). Da wurde der Teig nur mit Frischkäse vermischt. Diese hier jedoch waren geschmacklich viel besser und auch nicht so süß. Vielleicht auch durch die Vollmilch/Zartbitter-Schokolade. Und bei den Arbeitskollegen sind die kleinen Kugeln auch gut angekommen.

Wer also noch eine kleine Aufmerksamkeit für den/die Liebste/n für den Valentintstag sucht; diese Red Velvet Cake Balls sind relativ einfach und auch nicht zu sehr zeitaufwendig. Schön verpackt in kleinen Zellophantütchen eine hübsche Geschenkidee.




Für ca. 40 Stück

250 g Butter
200 g Zucker
Vanillearoma
4 Eier
3 EL Milch
200 g Mehl
100 g Speisestärke
1 Päck. Backpulver
1 EL Kakaopulver
rote Lebensmittelfarbe
Prise Salz

60 g Butter
Vanillearoma
100 g Puderzucker
1 EL Milch

200 g Vollmilch-Schokolade
100 g Zartbitter-Schokolade
evtl. 75 g weiße Schokolade


Die Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Die Eier trennen. Eigelbe und Milch zur Butter geben und gut verrühren. Mehl, Stärke, Backpulver und Kakao mischen und nach und nach unter den Teig rühren. Eiweiße mit der Lebensmittelfarbe (darf kräftig rot sein) und der Prise Salz steif schlagen und unter den Teig heben. In einer gefetteten Kastenform (26 cm lang) im vorgeheitzten Backofen bei 175°C (Ober-/Unterhitze) ca. 50-60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen! Den Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen, danach herauslösen und auf einem Kuchengitter vollständig erkalten lassen. Danach fein zerbröseln.

Für die Creme Butter und Vanillearoma (nach Geschmack) cremig rühren. Den gesiebten Puderzucker schubweise einrühren, dann die Milch zufügen. Wenn der Teig noch nicht rot genug ist, kann auch hier noch etwas Lebensmittelfarbe zugefügt werden.

Die Creme mit den Kuchenbröseln gut verkneten und kleine Kugeln von ca. 2,5-3 cm formen. Diese für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Währenddessen die Vollmilch- und Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen. Die Kugeln in die Kuvertüre tauchen (z.B. mit einer Gabel) und auf einem Gitter oder Backpapier abtropfen lassen. Anschließend können die Cake Balls noch mit geschmolzener weißer Schokolade verziert werden.

Das Grundrezept stammt aus dem Buch "klitzekleine Glücklichmacher" von Daniela Klein.



Ich wünsche Euch dann noch eine schöne Woche und vor allem ein schönes Wochenende
und einen schönen Valentinstag. Wird werden dann mal das neue Steakhaus bei uns ausprobieren *freu*

Bis bald!
Liebe Grüße Nicole

Dienstag, 20. Januar 2015

Salat mit Knuspergarantie

Hallo ihr Lieben,

wahnsinn wie die Zeit vergeht. War doch erst Weihnachten und Silvester, ist nun der Januar fast schon wieder vorbei. Aber ich freue mich jetzt auch schon wieder auf den Frühling und Sommer. Sonne, Wärme, schwimmen gehen, die Natur genießen...

Jetzt habe ich aber erst noch einen knusprigen Salat für Euch. Wir mögen diesen sehr gerne, da er gut satt macht und einfach lecker ist.




Für 2 Portionen:

1 Romana Salatherz
Cherrytomaten
80 g Mailänder Salami in dünnen Scheiben
6 Scheiben Baguette
2 Hähnchen- oder Putenschnitzel
1 Stück Parmesan

Salat waschen und in kleine Stücke reißen. Salami in Streifen schneiden und in einer beschichteten Pfanne ausbraten, danach auf Küchenkrepp legen. Die Baguettescheiben in Würfel schneiden und mit etwas Olivenöl in der selben Pfanne anrösten und herausnehmen. Das Fleisch ebenfalls in kleine Streifen schneiden und durchbraten. Parmesan in Scheiben hobeln.
Salat auf zwei Tellern verteilen und die verschiedenen Zutaten darüber verteilen. Mit einem Dressing Eurer Wahl und/oder evtl. Balsamicocreme beträufeln.

Lasst es Euch schmecken!

Liebe Grüße
Nicole


Freitag, 9. Januar 2015

Ruckizucki Käsesnacks

Na, habt ihr die erste (halbe) Arbeitswoche gut überstanden? Ich lasse es noch langsam angehen, da es bei uns noch noch...NOCH relativ ruhig ist :-)

Wer kennt das nicht, man macht es sich gemütlich auf dem Sofa, schaut sich einen schönen Film an und hat plötzlich Lust auf etwas zu knabbern. Da könnt ihr ganz schnell Abhilfe leisten, denn ich habe zwei leckere Snacks für Käsefans, die ganz schnell gemacht sind.

1. Käsestangen



Für 12-14 Stangen:

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
1 EL Tomatenmark
geriebener Käse (z.B. Emmentaler od. Bergkäse)
1 Eigelb
Italienische Kräutermischung


Die Rolle Blätterteig aufrollen und in schmale Streifen von 2-3 cm schneiden. Die Streifen dünn mit Tomatenmark bestreichen (habe es mit einem Kuchenpinsel gemacht) und mit dem Käse bestreuen. Nun die Streifen an beiden entgegengesetzt eindrehen. Oder an der einen Seite festhalten und von der anderen Seite eindrehen. Mit etwas Eigelb bestreichen und mit Kräutern bestreuen. Wer möchte, kann die Stangen noch mit dem Käse bestreuen, der beim Eindrehen rausgefallen ist. Bei 180°C Umluft ca. 10-15 Minuten backen, bis die Käsestangen schön goldbraun sind.


2. Parmesanchips

Ihr braucht:

Parmesan am Stück
Paprikapulver
Kräutermischung
evtl. paar Scheiben Schinken



Den Parmesan fein reiben (schmilzt besser als fertig geriebener) und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech Kreise streuen, sodass der Boden gut bedeckt ist. Dafür kann man Vorspeisenringe zur Hilfe nehmen. Mit Paprikapulver und Kräuter bestreuen und ca. 5 Minuten bei 190 °C Umluft backen, bis der Käse geschmolzen ist und Blasen wirft. Vorsicht, verbrennt schnell wenn der Käse geschmolzen ist! Deswegen lieber vor dem Ofen stehen bleiben und dem Käse beim Schmelzen zuschauen :-)
Aus dem Ofen nehmen und nach dem Abkühlen vom Backpapier lösen.



Schmeckt auch mit Schinken belegt...

 .. oder als Käselollis. Dafür vor dem Backen einen Holzspieß bis zur Mitte auf die Kreise legen und etwas Käse auf die Stabspitze streuen, damit die Käsekreise auch schön am Stiel bleiben.

Habt ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße
Nicole

...die sich jetzt noch ein Käsestängchen genehmigt *njom*



Dienstag, 6. Januar 2015

Flammkuchen ohne Hefe - schneller geht es nicht

Heute melde ich mich auch wieder zu Wort, im neuen Jahr. Wie geht es Euch? Ich habe mir keine Vorsätze vorgenommen außer das zu tun, was mich glücklich macht. Wir werden sehen, in wie weit sich das umsetzen lässt.

Bei uns gab es heute Mittag Flammkuchen, den ihr auch ganz schnell nachmachen könnt. Das ist wirklich kein Aufwand. Und nach den ganzen Feiertagen und Futterei darf es jetzt auch wieder etwas weniger sein.


Für 2 kleine Flammkuchen oder 1 Blech:

250 g Mehl
125 ml Wasser
3 EL Öl
1 gute Prise Salz

1/2 Becher Schmand
1/2 Becher Creme fraiche od. Creme double
1-2 Zwiebeln
ca. 150 g Schinkenspeck
Salz, Pfeffer, evtl. Muskat


Backofen auf 180 °C vorheizen. Aus Mehl, Wasser, Öl und Salz einen Teig kneten. Wenn er zu trocken ist, noch etwas Öl oder Waser zugeben. Auf einem Backblech dünn ausrollen oder teilen und 2 kleine Fladen ausrollen.

Schmand und Creme fraiche vermischen, mit Salz, Pfeffer, etwas Muskatnuss würzen und auf den Teig streichen. Den Speck würfeln (oder gewürfelt kaufen), Flammkuchen damit belegen und in Scheiben gehobelte Zwieben drüber streuen. Bei 180°C ca. 20 Minuten backen.
Man kann vor dem Servieren den Flammkuchen auch noch mit Schnittlauch bestreuen, dieser war aber aktuell nicht verfügbar ;-)



Ich wünsche Euch dann noch einen gemütlichen Abend.
Morgen geht's für uns dann auch wieder los mit dem Arbeitsalltag. Aber bald ist ja wieder Wochenende.

Liebe Grüße
Nicole

Sonntag, 21. Dezember 2014

Cupcakes für die weihnachtliche Kaffeetafel / Geschnekideen / letzter Post 2014

Wer noch etwas schnelles und hübsches für den Kaffeetisch an Weihnachten sucht, für den habe ich ein schnelles Muffinrezept, welches ich für ein Weihnachtsprojekt für den Onlineshop wayfair.de vorbereitet habe.


Zutaten für 12 Stück

2 Eier 
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g weiche Margarine
1 EL Kakaopulver
1 TL Zimt
½  TL Lebkuchengewürz
5  Tropfen Vanillearoma
150 g Mehl
100 ml Rotwein
75 g Schokoraspel (Vollmilch od. Zartbitter)

225 g Doppelrahmfrischkäse
50 g Butter
550 g Puderzucker
1 TL gemahlener Zimt
5 Tropfen Vanillearoma
Blaue Lebensmittelfarbe
Zuckerperlen, Schneeflocken,…


Zubereitung

1.       Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schön cremig schlagen, dann mit der Margarine zu einem glatten Teig verrühren. Den Kakao, die Gewürze und das Vanillearoma zugeben. Mehl und Rotwein abwechselnd unterrühren. Zum Schluss noch die Schokoraspel unterheben.

2.       Die Mulden eines mit Muffinförmchen ausgelegten Muffinbleches jeweils gut zur Hälfte mit Teig füllen. Das geht am besten mit zwei Esslöffeln. Die Cupcakes im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 20-25 Minuten backen. Wenn man mit einem Zahnstocher in die Mitte sticht und es bleibt kein Teig mehr kleben sind sie fertig. Die Cupcakes gut abkühlen lassen.

3.       Für das Topping sollte der Frischkäse und die Butter Raumtemperatur haben. Dann beides cremig rühren, die Lebensmittelfarbe zugeben, bis die gewünschte Farbe erreicht ist und den gesiebten Puderzucker nach und nach zugeben. Zimt und Vanillearoma nach Geschmack zugeben. Die Masse dann ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis sie etwas fest wird. Sollte sie noch zu flüssig sein, mehr Puderzucker unterrühren.
  
4.       Das Topping mit einem Spritzbeutel mit großer Sterntülle von außen nach innen auf die Cupcakes spritzen, nach Belieben mit Zuckerperlen verzieren und vernaschen.


Wem jetzt noch Geschenke fehlen, für den habe ich noch einen kleinen Tipp. Bei "Lecker schenken" findet Ihr viele Geschekideen für Geschenke aus der Küche. Dort kann man auswählen, ob es z.B. Gebäck ein soll oder etwas pikantes und für wen. 

 
Zusammen mit vielen Bloggern wurde diese Rezeptsammlung erstellt und ich finde das eine gute Idee, da so vielleicht auch wieder kreative Geschenke unter dem Weihnachtsbaum liegen.


 Ihr Lieben, 
ich wünsche Euch ein wunderbares Weihnachtsfest mit Eurer Familie und ein paar ruhige und besinnliche Feiertage.

Und weil ich genau diese auch genießen möchte, ist dies der letzte Post für dieses Jahr.
Ich hoffe, Ihr startet gut in ein neues, gesundes und erfolgreiches Jahr 2015!
Ich jedenfalls freue mich darauf. Bis bald!

Eure Nicole

 

Samstag, 13. Dezember 2014

Reiseziel: Thailand - ein "kleiner" Reisebericht

Nachdem der Winter bei uns noch etwas auf sich warten lässt, gibt es heute endlich einen Post über unseren langersehnten Urlaub, um nochmal etwas Sommer-Feeling zu verbreiten. Und zwar ging es nach Thailand, eines unserer Traumziele.

Tja, so schnell vergeht die Zeit, im Februar haben wir gebucht, im Oktober ging es dann endlich los und nun sind wir wieder voll im Alltag angekommen und haben bald Weihnachten...Wahnsinn.

Die Vorfreude war riesig, nachdem es unsere erste Fernreise war (auch noch für fast 3 Wochen) und überhaupt mal wieder ein großer Urlaub seit langem. Wir haben eigentlich alles über ein Reisebüro gebucht, da wir noch nie in Thailand waren und auf Nummer sicher gehen wollten. Wenn man sich etwas auskennt, kann man die Hotels auch gut vor Ort buchen und spart dabei auch noch etwas. Wir haben uns für 2 Nächte Bangkok, 1 Woche Koh Samui, 1 Woche Koh Phangan und 2 Nächte Koh Tao entschieden.

Unser Flug mit Qatar ging von Frankfurt mit Zwischenstopp in Doha (Katar). Das fanden wir auch ganz angenehm, um sich etwas die Füße zu vertreten, denn der erste Flug dauerte ca. 5 1/2 Stunden, der Zweite auch nochmal ca. 6 1/2. In Bangkok waren wir im Siam@Siam Design Hotel untergebracht und waren sehr zufrieden mit der Wahl. In Bangkok haben wir uns verschiedene Tempel angesehen, was dort natürlich ein Muss ist, waren in einer Shopping Mall und auf Märkten. Natürlich sind 2 1/2 Tage viel zu kurz, um alles zu sehen.



 Das war der Pool am Hotel. Wunderschön über den Dächern von Bangkok

 Blick aus unserem Hotelzimmer

 Jim Thompson House

 Liegender Buddha im Tempel Wat Pho

                                                                                          Tempel Wat Arun

 Grand Palace (Kaiserpalast)

 Typisches und günstiges Fortbewegungsmittel: Tuk Tuk


Danach ging es weiter auf Koh Samui, der Flug dorthin dauert nur ca. 1 Stunde. Dort hatten wir das Samui Paradise Chaweng Beach Resort gebucht, das liegt am Chaweng Beach. Auch hier war alles top. Vor Ort haben wir dann einen Tagesausflug in den Ang Thong Marine Nationalpark gebucht und eine Tour um die Insel. Beides sehr empfehlenswert, da auch Getränke und warmes Essen inbegriffen sind. Im Nationalpark konnten wir dann Schnorcheln und Kajaken, danach ging es mit dem Boot ein Stück weiter an den Strand, um einen Aussichtspunkt u.a. auf die Grüne Lagune zu erklimmen (ich habe gefühlte 3 Liter Wasser ausgeschwitzt!). Auf jeden Fall sehenswert das Ganze.

Bei der Tour um die Insel haben wir verschiedene Strände gesehen, waren Elefantenreiten, haben die Großmutter- und Großvaterfelsen besucht, einen mumifizierten Mönch angesehen, sind durch unsprüngliche Dörfer und einen Markt gelaufen und uns wurden die kleinen Äffchen gezeigt, welche für die Kokosnussernte eingesetzt werden. Es war sehr interessant und man hat viel über die Insel erfahren. Für uns war es eine gute Entscheidung, da man vermutlich auch viel länger braucht, wenn man die Insel auf eigene Faust erforschen will.

Was das Essen angeht hat es uns immer geschmeckt. Vor allem kann man sehr günstig Essen z.B. auf einem Food-Market, dort gibt es eine Portion Hähnchencurry mit Reis für umgerechnet 2 € - 2,50 € und Cocktails für 1,75 €. In den Hotelrestaurants ist es natürlich um einiges teurer, für deutsche Verhältnisse aber immernoch relativ günstig.

       Flughafen Samui: Das einzige Kofferband;              Das Bad in unserem Bungalow, einfach toll
       fand ich richtig süß
 Die Hotelanlage

 Hotelstrand

 Die Ringstraße um die Insel

 Sonnenaufgang. Dafür ist mein Liebster extra ganz früh aufgestanden

Ang Thong Marine Nationalpark

 Die Grüne Lagune im Nationalpark

 Big Buddha auf Koh Samui

Nach der Woche auf Koh Samui ging es dann mit dem Speed-Boot (was für ein Spaß, ich fand es super) weiter auf Koh Phangan. Dort waren wir im Panviman Resort am Thong Nai Pan Noi Beach. Auch eine sehr schöne Hotelanlage und empfehlenswert. Auf dieser Insel ging es dann etwas ruhiger zu und wir haben oft einfach nur relaxt. Unterhalb des Hotels (es liegt am Berg) ist ein kleines Dorf, in dem es einen Supermarkt, ein paar einheimische Restaurants und eine klasse Cocktailbar gibt. Dort haben wir jeden Abend nach dem Essen noch einen Stopp gemacht :-).

 Unser Hotelzimmer Koh Phangan

 Strand am Hotel entlang

Traumhafter Blick vom Frühstückstisch aus

 Poolanlage am Hotel mit Blick aufs Meer

 Links der Strand vom Aussichtspunkt des Hotels aus


Die letzte Insel für uns war dann Koh Tao, bekannt zum Tauchen und Schnorcheln. Schon die Fahrt vom Hafen zum Hotel war ein kleines Abenteuer, da man mit einem Pick-Up transportiert wird und die Straßen teils seeehr uneben sind. Diese Insel ist noch sehr ursprünglich. Unser Hotel dort war das Montalay Beach Resort. Auch bei diesem Hotel gab es nichts zu meckern, außer höchstens beim Frühstück. Dort gab es einfach weniger Auswahl als bei den anderen aber für 2 Nächte war es okay. Da wir keinen Tauchschein haben, waren wir schnorcheln. Die Ausrüstung kann man sich sehr günstig ausleihen. Schon sehr nah am Strand kann man kleine Fische sehen; das Hotel hat ein schönes Hausriff. wenn man ein paar Meter schwimmt bekommt man schon viele verschiedene bunte Fische zu Gesicht. Ich fand es toll, an der Wasseroberfläche zu treiben und die Fische zu beobachten. Allerdings ist es empfehlenswert, sich ein T-Shirt anzuziehen und die Beine ordentlich mit Sonnencreme einzucremen. Wir haben uns ordentlich den Rücken verbrannt, trotz Sonnencreme.
Am nächten Tag mussten wir uns dann auch schon wieder auf den Heimweg machen. Wir wurden zwar erst Nachmittags vom Transfer abeholt, aber so muss man den halben Tag in der Wärme warten, da man ja auch nicht mehr baden gehen kann, nachdem wir auschecken mussten. Da wäre die Abreise morgens vielleicht optimaler gewesen.

 Straße auf Koh Samui - sehr holprig

 Auch hier ein schönes Hotelzimmer mit Balkon

Hotelstrand - allerdings hier eher steinig, auch durch angespülte Muschel- und Korallenreste






Ein paar Fische beim Schnorcheln, wenige Meter vom Strand entfernt

Wieder zurück am Flughafen Koh Samui
 

Fazit: Es war ein wunderschöner und abwechslungsreicher Urlaub und wir werden bestimmt irgendwann wiederkommen. Es gibt ja noch viel mehr Inseln und Orte zu sehen. Auch wenn wir nun fast 3 Wochen dort waren hatten wir uns gerade erst an die Lebensart der Thais gewöhnt, mussten wir wieder abreisen. Die 3 Wochen vergingen wie im Flug.

So, ich hoffe, der Bericht war etwas aufschlussreich für Thailand-Interessierte und nicht allzu langweilig. Ich habe den Post teilweise ziemlich oberflächlich geschrieben, sonst wäre er viel zu lang geworden. Bei den Bildern habe auch versucht, die schönsten auszusuchen. Trotzdem sind es ganz schön viele geworden :-)

Der nächste Post wird dann doch eher weihnachtlich sein.
Ich wünsche Euch noch einen schönen 3. Adventssonntag!

Liebe Grüße
Nicole





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