Sonntag, 28. Juni 2015

Erdbeer-Maracons mit weißer Schokolade // 100. Post

Ich habe es mal wieder gewagt, Macarons zu machen. Und ich muss sagen, es wird immer besser. Diesmal mussten noch ein paar Erdbeeren aufgebraucht werden. Und davon abgesehen befinden wir uns hier ja gerade mitten in der Saison. Im Sommer könnte ich mich ja nur von Obst ernähren. Okay fast. Vorhin war ich im Garten und habe ein paar Kirschen für die lieben Kollegen morgen gepflückt. Jede dritte is bald in den Mund gewandert *yummy*. Aber das muss man ja dann auch ausnutzen. 

Achja und dann bin ich heute auch mal bei meinem 100. Post angelangt. Meinen Blog gibt es zwar schon seit 2012, für die Zeit hat es somit auch ziemlich lang gedauert aber die ersten 1-2 Jahre kann man auch fast nicht zählen, da ich ziemlich wenig gepostet habe und die Bilder schrecklich waren :-)

Macarons mache ich ja eigentlich nur so gern, weil sie so hübsch aussehen :-) Sie sind nämlich schon ziemlich süß. Beim nächsten Mal werde ich testen, ob es mit der Hälfte Zucker auch klappt.



Für ca. 30 Macarons

90 g Mandelmehl (am Besten ohne Schale)
135 g Puderzucker
75 g Eiweiß
50 g Zucker
Rote Lebensmittelfarbe

200 g weiße Schokolade o. Kuvertüre
 100 g Erdbeerpüree
1 EL (20 g) Butter
 


Zuerst muss die Füllung gemacht werden. Hierfür die weiße Schokolade im Wasserbad bei geringer Temperatur schmelzen lassen. Das Erdbeerpüree kurz aufkochen und etwas abkühlen lassen. Dann Stück für Stück die flüssige weiße Schokolade mit einem Schneebesen unter das Püree rühren. Weiche Butter einrühren und danach mit einem Pürierstab durchmixen, damit sich die Zutaten gut miteinander verbinden. Die Creme nun für einige Stunden (besser über Nacht) kühlen lassen.

Für die Macaronschalen das Mandelmehl und den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Wenn größere Stücke im Sieb bleiben kann man diese mit einem Zerkleinerer noch feiner mahlen und auch sieben. Das Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen und solange schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die rote Lebensmittelfarbe bis zu gewünschten Intensität einrühren. Nun den Eischnee mit einem Teigschaber zu der gesiebten Zucker-Mandel-Mischung geben und gut miteinander vermischen. Die Masse sollte danach glänzen und vom Teigschaber "fließen" können.

Jetzt können mit einem Spritzbeutel und Lochtülle Tupfen von 2-3 cm auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gespritzt werden. Danach das Backblech anheben und ein paar Mal auf die Arbeitsplatte fallen lassen, damit Luftblasen nach oben steigen. Jetzt müssen die Macarons 20-30 Minuten trocknen, damit sich eine feine Haut auf der Oberfläche bildet. In der Zeit kann der Ofen auf 160°C Umluft vorgeheizt werden. Die Macarons brauchen dann 10-12 Minuten. Wenn sie etwas abgekühlt sind, können sie vom Backpapier gelöst werden. Nun müssen sie noch gefüllt werden. Dafür sollte man die Füllung schon eine Stunde vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen. 
Dann mit einen Spritzbeutel einen Klecks auf eine Macaronhälfe geben und die Zweite drauf drücken. Dabei kann man sie etwas drehen, dann verteilt sich die Masse besser. Bevor sie vernascht werden, kann man sie nochmal kurz in den Kühlschrank legen.


Hat noch jemand ein super Rezept für Kirschen? Der Baum hängt voll und wir wissen garnicht, wohin damit, außer Kuchen und Marmelade zu machenn. Vielleicht Likör??
Ich bin offen für Eure Vorschläge!

Dann habt mal einen guten Start in die neue Woche,
es soll ja richtig heiß werden :-)
Liebe Grüße
Nicole


Donnerstag, 18. Juni 2015

Erfrischendes Holunderblüteneis am Stiel // Holunderblütensirup

Na das war ja klar dass es an dem Tag, für den ich meinen ersten Eis-Post geplant habe, regnet wie am laufenden Band. Aber deswegen gibt es ihn jetzt trotzdem. Schon rein aus Protest. So. Und außerdem wird es ja auch wieder mal warm. Schon seit...naja...2 Jahren? schlummert so eine rosafarbene Eisform in meinem Schrank (so wie ein paar andere kleine Dinge *räusper*...nein Schatz, die brauche ich sicherlich irgendwann mal!). Sie hat auch den Umzug letztes Jahr überstanden. Zum Einsatz gekommen ist sie bisher noch nie.

Als ich letztes Wochenende am Produzieren von Holunderblütensirup war dachte ich mir, dass das doch sicher auch als erfrischendes Wassereis für heiße Tage schmeckt. Prompt die Form aus dem Schrank geholt (entstaubt) und abgefüllt. Und was soll ich sagen - das war guuuut :-)


Es ist auch ganz einfach:

200 ml Holunderblütensirup
500 ml Wasser
2-4 EL Zitronensaft
(Holz)Stiele
evtl. ein paar Johannisbeeren

Alles miteinander vermischen (je nach Geschmack und gewünschter Süße mehr oder weniger Wasser bzw. Zitronensaft zugeben; gekaufter Sirup ist süßer) und in Eisförmchen füllen. Ca. 1- 1/2 Stunden anfrieren lassen, dann Johannisbeeren und die Stiele reinstecken und durchfrieren lassen. Nach 4-5 Stunden ist das Eis fest. Die Menge hat für 6 Stück gereicht. Die Form war übrigens mal vom Möbelschweden.


Und hier noch mein Rezept für
Holunderblütensirup für 1,5 Liter

ca. 30-35 Holunderblütendolden
1,5 Liter Wasser
1 kg Zucker
1 unbehandelte Zitrone
1 Päckchen Zitronensäure

 Die Holunderblüten gut draußen ausschütteln. Das Wasser mit dem Zucker, der in Scheiben geschnittenen und etwas ausgepressten Zitrone aufkochen und danach abkühlen lassen. Die Blüten (man kann auch die dicken Stiele abschneiden) in den Sud legen, dass sie gut mit Wasser bedeckt sind und zugedeckt zwei Tage stehen lassen. 

Danach durch ein Küchentuch in einen Topf gießen, das Tuch auspressen und mit dem Päckchen Zitronensäure nochmals aufkochen lassen. Nun den Sirup in heiß ausgespülte Flaschen abfüllen.


Euch schonmal ein schönes Wochenende!
Macht das Beste draus ;-)

Liebe Grüße
Nicole

Donnerstag, 4. Juni 2015

Süße Schnecken ;-)

Hallo ihr Lieben! Heute gibt es endlich wieder mal was Süßes. Die letzten Tage/Wochen war einfach wenig Zeit zum Bloggen da etwas anderes, schönes organisiert werden muss (dazu ein anderes Mal mehr) und irgendwie hatte ich auch nicht so den Elan. Denn die ersten sonnigen Sommertage möchte man ja auch ausnutzen statt dann vor dem PC zu sitzen :-)

Jetzt geht es erstmal um diese kleinen süßen Nuss- und Zimtschneckchen:


Zutaten für je 15-20 Stück

100 g weiche Butter
100 ml Milch
100 ml Wasser
75 g Zucker
500 g Mehl
1 Prise Salz
1/2 Würfel Hefe
1 Ei
 
Nussfüllung
 
40 g gemahlene Mandeln
40 g gemahlene Haselnüsse
  35g Semmelbrösel
  60 g Zucker
1 TL Kakaopulver
1/2 TL Zimt
ca. 1/2 Tasse Milch
 
 Zimtfüllung

2 EL Zimt
5 EL brauner Zucker


Aus den Zutaten für den Teig einen Hefeteig herstellen. Das Rezept ist dasselbe, wie vom Nusszopf. Hier nochmal die Zubereitung:

Die Milch mit dem Wasser erwärmen und die Hefe darin auflösen. Das Mehl in eine Schüssel sieben, Zucker und Salz zugeben und vermischen. Dann die weiche Butter und danach das Ei einkneten. Nach und nach die Milch mit der aufgelösten Hefe zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Nun muss der Teig für ca. 1 Stunde am besten an einem warmen Ort ruhen. Ich habe ihn bei 30 Grad (Ober-/Unterhitze) in den Ofen gestellt. Danach in 2 Teile teilen und jeweils ca einen guten 1/2 cm dick ausrollen.

Die Milch für die Nüssfüllung erwärmen. Restliche Zutaten miteinander vermischen und die Milch unterrühren, bis sich eine streichfähige Masse ergibt. Auf die eine Hälfte des Teiges dünn verstreichen und einrollen.

Auf dem zweiten Teig den mit Zimt vermischten Zucker großzügig verteilen. Hier kann beliebig viel oder wenig verteilt werden. Je nachdem, wie süß man es mag. Ebenfalls aufrollen.

Nun beide Teigrollen in ca. 1 cm breite Schnecken schneiden und nebeneinander (so dass sie sich fast berühren) auf ein Backblech legen. Bei 175°C (Umluft) ca. 20 Minuten backen. Wenn die Schnecken leicht braun werden, sollten sie fertig sein. Am Besten noch warm genießen - hmmm.


Ich wünsche Euch ein schönes und hoffentlich sonniges Wochenende!
Liebe Grüße
Nicole

Sonntag, 10. Mai 2015

Let's cook together // Dreierlei auf's Brot

Heute ist wieder der 10. und Zeit für "Let's cook together" von Ina. Das Thema für den Monat Mai ist "Schnittchenzeit - her mit Eurem Lieblingsaufstrich". Und da ich mich nicht für nur einen Aufstrich entscheiden konnte oder wollte, sind es gleich drei geworden. Dabei handelt es sich zwar eher um die Klassiker, aber das sind tatsächlich meine Lieblingsaufstriche. Die gehen einfach immer und überall, und zwar:

Eieraufstrich
Obatzt'n - DER Klassiker bei uns in Bayern
Räucherlachs-Ricotta-Aufstrich
mit Walnüssen


Die folgenden Rezepte reichen jeweils ca. für eine volle Müslischale.


Eieraufstrich

6 Eier
8 EL Mayonaise
2 TL mittelscharfer Senf
Salz, Pfeffer
Schnittlauch

Die Eier in 8 Minuten hart kochen, in kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen. Danach schälen und in kleine Würfel schneiden. In eine Schüssel geben und mit einer Gabel mit den restlichen Zutaten vermischen bzw. abschmecken.


Obatzt'n
(Käsecreme)

1/2 Zwiebel
100 g Camembert
100 g würziger Weichkäse 
(z.B. Geramont würzig od. Limburger)
50 g weiche Butter
1 TL Paprikapulver
Salz, Pfeffer
evtl. etwas Schnittlauch

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden. Die zwei Käse und die Butter auch in Würfel schneiden und mit der Zwiebel in einer Schüssel oder einem tiefen Teller mit einer Gabel ordentlich zerdrücken und vermischen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen und abschmecken. Weg mag, kann auch hier noch etwas Schnittlauch zugeben.


Räucherlachs-Ricotta-Aufstrich mit Walnüssen

250 g Ricotta (alt. Frischkäse)
200 g Räucherlachs
2 EL gehackte Walnüsse
1 TL Sahne-Meerettich
1 - 2 EL gehackter Dill
Salz, Pfeffer

Den Räucherlachs in feine Stückchen schneiden und in einer Schüssel mit dem Ricotta, Meerrettich und Walnüssen vermischen. Mit Dill nach Geschmack und Salz und Pfeffer wieder abschmecken.
***
Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Sonntagnachmittag und allen
Muttis einen schönen Muttertag.
Gerne hätte ich auch meiner Mama einen Kuchen gebacken und ihr
gesagt, dass ich sie lieb habe.
So tue ich es in Gedanken.

Liebe Grüße
Nicole

Donnerstag, 7. Mai 2015

Himbeer-Schoki-Tartelettes

Ich konnte letztens einfach nicht dran vorbei gehen. Die kleinen Himbeeren in der Schale haben laut gerufen "nimm uns mit, nimm uns mit"!... Erst habe ich sie links liegen lassen, musste dann aber nochmal umdrehen und sie ins Körbchen packen. Jaaaa, ich weiß, saisonal einkaufen und so. Aber manchmal geht es halt nicht anders ;-) Tja und zu Hause standen sie dann da. Was macht ich nur mit Euch? Aber ich wollte auch schon lange meine Tarteletteförmchen einweihen, die ich mir vor Monaten gekauft habe. Somit wurden dann kleine Himbeer-Tartelettes mit Schokoladennote draus.


Für 4 kleine Tartelettes

200 g Mehl
60 g Zucker
120 g Butter
3 EL Kakao
Linsen zum Blindbacken

ca. 100 g Himbeeren (auch TK) +
einige zur Deko
250+100 g Sahne
50 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Päckchen Vanillezucker
3 Blatt Gelatine
3 EL Kokosraspeln
75 g Schokolade
 


Aus Mehl, Zucker, Butter und Kakao einen Mürbteig kneten. Wenn es zu trocken ist und sich nicht verbindet, etwas mehr weiche Butter einkneten. Den Teig in Frischhaltefolie für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Teig in 4 Teile teilen. Die Förmchen habe ich etwas eingefettet. Da der Mürbteig recht brüchig ist, rolle ich diesen immer gleich auf Backpapier aus und lege dieses mit dem Tieg nach unten über die Förmchen und lassen so den Teig in die Förmchen gleiten und ziehe das Backpapier oben ab. Den Teig dann am Boden und den Rand drücken. Dies mit allen 4 Förmchen machen. Dann jeweils ein Stück Backpapier auf den Teig legen und mit trockenen Linsen befüllen. Das verhindert, dass der Teig im Backofen aufgeht. Die Böden nun ca. 15 Minuten bei 175°C backen. Die Böden vollständig abkühlen lassen. Zum Befüllen habe ich sie danach noch in der Form gelassen.

Für die Creme Himbeeren auftauen lassen bzw. waschen und mit einer Gabel etwas zerdrücken, dass noch kleine Stücke drin sind. 250 g Sahne mit Zucker und der Vanilleschote aufkochen, ca. 5 Minuten köcheln lassen. Die Vanilleschote entfernen und die Himbeeren zugeben. Unter ständigem Rühren die in kaltem Wasser eingeweichte und ausgedrückte Gelatine zugeben. Die Creme kalt stellen, bis sie beginnt, fest zu werden. Die restlichen 100 g Sahne steif schlagen. Erst Kokosraspeln, dann Sahne unter die Creme heben und wieder kalt stellen, bis sie fest wird. Dann die Creme auf die 4 Böden verteilen und ca. 1 Stunde fest werden lassen. Zum Schluss die Tartelettes mit Himbeeren und flüssiger Schokolade garnieren.


 Soo, ich geh mich nun auf's Sofa kuscheln. Morgen ist ja schon wieder Freitag und das Wochenende steht vor der Tür *freu* Macht es Euch schön!

Liebe Grüße
Nicole

Mittwoch, 29. April 2015

Erdbeerküchlein im Glas mit Quark-Kokos-Creme // Let's cook together

Ich hatte mal wieder einen Kuchenboden von einer Torte übrig. Der stand nun ganz allein und verlassen in der Küche. Hm, was damit machen? Wegschmeißen kommt garnicht in die Tüte. Also habe ich beim Einkaufen noch ein paar Zutaten in den Korb gepackt (unter anderem auch die ersten Erdbeeren dieses Jahr...zumindest für mich) und ein kleines Kuchen-Dessert mit Erdbeeren und Quark-Kokos-Creme daraus gezaubert. Ich kann es schon garnicht mehr erwarten, bis man die kleinen Früchtchen wieder frisch vom Feld pflücken kann. Da schmecken sie halt doch am Besten.


Der Teig war ein Rührkuchen mit Erdbeeren. Ihr könnt natürlich jeden beliebigen Kuchen oder Bisquit nehmen. Das Rezept dafür verrate ich Euch trotzdem.

Für eine Springform mit 24 cm

220 g Zucker
200 g weiche Butter
4 Eier
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
8 EL Erdbeerpüree
(aus ca. 1/2 Schale Erdbeeren)


Die Erdbeeren waschen, putzen und pürrieren. Zucker und Eier schaumig schlagen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Die weiche Butter unter den Teig rühren, dann das Erdbeerpüree zugeben. Mehl mit Backpulver mischen, sieben und mit der Masse verrühren. Den Teig in eine Springform geben und bei 175 °C ca. 40 Minuten backen (Stäbchenprobe machen, jeder Ofen ist anders). Wenn der Boden etwas abgekühlt ist, aus der Springform lösen und vollständig erkalten lassen. Dann oben begradigen und waagerecht in zwei Böden teilen. Nun mit Hilfe eines Dessertringes oder Ähnlichem aus jedem der zwei Böden 4 Kreise ausstechen.


 Erdbeeren & Quark-Kokos-Creme
für 4 Gläser

1 Schale Erdbeeren
1 EL Zucker
200 g Naturjoghurt
250 g Quark
8 EL Kokosraspel
1 Päckchen Vanillezucker
5 Tropfen Vanillearoma

Die Erdbeeren waschen, putzen und in sehr kleine Würfel schneiden, mit 1 EL Zucker vermischen und etwas ziehen lassen. Die restlichen Zutaten gut miteinander verrühren. Nun kann auch schon geschichtet werden. Zuerst einen "Kuchenkreis" in die Gläser legen, dann etwas Creme darauf verteilen und etwas der Erdbeeren. Das ganze wiederholen und zum Schluss mit ein paar Erdbeeren garnieren.


Und weil ich es diesmal nicht rechtzeitig geschafft habe, verlinke ich dieses Rezept gleich noch bei der lieben Ina und ihrer Aktion let's cook together. Das Thema im April war nämlich Kuchen im Glas.

Bis bald ihr Lieben!
LG Nicole




Mittwoch, 22. April 2015

Beton trifft Gold DIY - Gastbeitrag für Wayfair

Hallo ihr Lieben!

Vor Kurzem wurde ich vom Online-Shop Wayfair.de gefragt, ob ich nicht einen Gastbeitrag zum Thema Frühling schreiben möchte. Natürlich möchte ich. Und da ich ja sonst eigentlich nur Rezepte veröffentliche, habe ich mir dieses Mal ein DIY ausgedacht. Davon sollte es ursprünglich übrigens auch mehr geben, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Man braucht ja schließlich immer ein Verbesserungspotential, nicht wahr ;-)

Jedenfalls bin ich auch auf den - wenn man so möchte - Basteltrend Beton gestoßen und mir hat sofort gefallen, wie viel man doch daraus machen kann. Um es für den Anfang nich zu kompliziert zu machen, habe ich eine kleine Betonschale gemacht, die man auch super als Teelichthalter verwenden kann und sie mit echtem Blattgold verziert.



Den kompletten Post sowie die Anleitung dazu findet ihr auf der Inspirationsseite von Wayfair.de.

Ich finde, dieser Materialmix aus kaltem Beton und edlem Gold macht schon ein wenig was her. Bestimmt wird auch das ein oder andere DIY aus Beton noch folgen.

Liebe Grüße
Nicole


Mittwoch, 8. April 2015

Bärlauch-Käsespätzle

Nachdem ja im Moment Bärlauch-Saison ist und dieser bei uns auch wie wild im Garten wächst, muss daraus was gemacht werden. Denn alles, was im Garten wächst, muss verwertet werden, denn es ist ja umsonst, nech ;-) Früher mochte ich Bärlauch garnicht, aber mittlerweile bin ich auf den Geschmack gekommen.


Nachdem ich Käsespätzle sowieso sehr gerne esse, dachte ich mir, wieso nicht einfach mit Bärlauch im Teig. Gut, damit hab ich das Rad nicht neu erfunden aber es ist einfach lecker. Gerade wenn man den etwas knoblauchigen Geschmack von Bärlauch mag.



Für 2-3 Portionen als Hauptgericht
(oder für 4 als Beilage)

400 g Mehl
6 Eier
2 Prisen Salz
ca. 100 g frischer Bärlauch
1 EL Butter
etwas Sahne oder Milch
150 - 200 g geriebener Käse
(z. B. Bergkäse und Emmentaler)
evtl. Röstzwiebeln


Den Bärlauch waschen, unschöne Blätter aussortieren und z. B. mit einem Pürierstab oder Mixer zerkleinern. Wer es grober mag, kann ihn natürlich auch mit einem Messer schneiden. 

Mehl, Eier und Salz mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem festen Teig verkneten, dann den Bärlauch unterrühren. Der Teig sollte zwar zäh sein, aber dennoch reißen, wenn man ihn mit einem Löffel oder Teigschaber "anhebt". Wenn er zu fest ist, einfach etwas Milch zugeben.
Für den Käse habe ich dieses Mal Gouda, Parmesan und eine Art Bergkäse gerieben. Hier kann man je nach Geschmack wählen. Jedoch sollte ein kräftigerer Käse dabei sein.

Nun in einem großen Topf Salzwasser zum kochen bringen (darf gut halb voll sein). Wenn es kocht, den Teig portionsweise mit einer Spätzlereibe (oder -presse) in den Topf tropfen lassen oder mit einem Holzbrett und Teigkarte in den Topf schaben. Sobald sie oben schwimmen (das geht recht schnell), mit einem Schaumlöffel herausnehmen und in ein Sieb geben.

Nun etwas Butter in eine beschichtete Pfanne geben, die Spätzle zugeben und dann den geriebenen Käse darüber verteilen und etwas verrühren, bis er komplett geschmolzen ist. Wer mag, kann ein wenig Sahne oder Milch zugeben, dann wird das ganze etwas sämiger. Mag ich persönlich am Liebsten. Die Spätzle dann zügig mit evtl. Röstzwiebeln servieren. Guten Appetit!


Dann wollen wir mal schauen, ob der Frühling ab morgen zurück kommt.
Zumindest für ein paar Tage.
Genießt die Sonne!
Liebe Grüße
Nicole

Montag, 6. April 2015

Rosa Schoki-Tauftorte

Und schon sind die vier arbeitsfreien Tage wieder vorbei. Für mich gingen sie schnell rum, denn ich war damit beschäftigt, eine Tauftorte für den Ostersonntag zu backen. Der Wunsch war zweistöckig, rosa, mit Babyschühchen und Leopardenmuster. Mein erster Gedanke war ohje, ob ich das hinbekomme? Aber ich hatte genügend Vorlaufzeit. Somit habe ich mich dann erstmal an die kleinen Babyschuhe gemacht. Diese haben beim zweiten Versuch dann auch gut geklappt, somit war das schonmal erledigt. Am Freitag (gut, dass Feiertag war) habe ich dann die Böden gebacken und die Torte mit Ganache gefüllt und eingestrichen.

Samstag ging es dann an das Eindecken mit Fondant und Dekorieren. Beim Eindecken der größeren Torte ist dann schon das erste Malheur passiert, da der Fondant gerissen ist. Vielleicht hatte ich ihn zu dünn ausgerollt. Aber das lies sich noch etwas korrigieren. Für die kleinere Torte habe ich mir dann ein paar Leopardenmuster im Internet angeschaut und drauflos gemalt. Erst die rosa Flecken, dann den schwarzen Rand. Da war eigentlich das aufwendigste an der Torte und hat fast 2 Stunden gedauert (geht beim zweiten Mal bestimmt auch schneller). Kaum war die Torte fertig, wurde sie auch schon abgeholt. Davor habe ich noch ein paar Fotos geschossen. Hier also das Ergebnis:





Ich denke, dafür das es erst meine zweite zweistöckige Torte war und ich auch das erste Mal Schuhe und Leopardenmuster gemacht habe, ist sie schon ganz gut geworden. Perfekt natürlich nicht, aber man lernt ja immer mehr dazu :-).

Die Torte selbst bestand aus Schoko-Bananen-Teig und Ganache. Das selbe Rezept, was ich hier auch schon verwendet habe. Für die kleinere Torte habe ich den Teig dann nur ein Mal gemacht. In die untere Torte habe ich dann sechs Strohhalme gesteckt, damit die Obere durch das Gewicht nicht einsinkt. Das hat dann auch gut funktioniert, denn die Torte wurde schon am Vortag abgeholt. Und ich hoffe, sie hat auch geschmeckt, wenn sie auch ziemlich mächtig ist.

Wir machen es uns jetzt noch etwas gemütlich und lassen den Abend ausklingen, bis es auf in eine neue, aber verkürzte Arbeitswoche geht.
Liebe Grüße
Nicole



Donnerstag, 26. März 2015

Süß-säuerliches Dessert mit schwarzen Johannisbeeren

Nachdem es bald wieder ganz viele Früchtchen aus dem Garten gibt, die verarbeitet und eingefroren werden wollen, müssen erstmal noch die restlichen Vorräte aus dem letzten Jahr aufgebraucht werden, damit auch genügend Platz im Gefrierschrank ist. Hach ich freu mich schon durch den Garten zu schlendern und hier und da ein paar Beeren zu naschen. Aber nun erstmal zum Rezept. Und zwar habe ich aus schwarzen Johannisbeeren und einer leckeren Creme ein kleines Dessert gezaubert.


Für 4 kleine Gläser

 150 g Johannisbeeren (auch TK)
2 EL Zucker
2 EL Cassis-Likör

125 g Mascarpone
4 EL Naturjoghurt
1 Päckchen Vanillezucker
3 EL Zucker
1/2 Becher Sahne
6 Vollkorn-Butterkekse


 Die Vollkornkekse in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz oder Fleischklopfer zu groben Bröseln zerkleinern. Die Johannisbeeren mit 2 EL Zucker, dem Cassis-Likör und 2 EL Wasser kurz aufkochen, bis die Flüssigkeit etwas eingedickt ist, dann abkühlen lassen.

Mascarpone mit 3 EL Zucker, Vanillezucker und Naturjoghurt verrühren. Sahne schlagen und unterheben. Nun abwechselnd Keksbrösel, Creme und Johannisbeeren in kleine Gläschen schichten.
Lasst es euch schmecken!

 Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende!
Süße Grüße
Nicole

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