Samstag, 13. Dezember 2014

Reiseziel: Thailand - ein "kleiner" Reisebericht

Nachdem der Winter bei uns noch etwas auf sich warten lässt, gibt es heute endlich einen Post über unseren langersehnten Urlaub, um nochmal etwas Sommer-Feeling zu verbreiten. Und zwar ging es nach Thailand, eines unserer Traumziele.

Tja, so schnell vergeht die Zeit, im Februar haben wir gebucht, im Oktober ging es dann endlich los und nun sind wir wieder voll im Alltag angekommen und haben bald Weihnachten...Wahnsinn.

Die Vorfreude war riesig, nachdem es unsere erste Fernreise war (auch noch für fast 3 Wochen) und überhaupt mal wieder ein großer Urlaub seit langem. Wir haben eigentlich alles über ein Reisebüro gebucht, da wir noch nie in Thailand waren und auf Nummer sicher gehen wollten. Wenn man sich etwas auskennt, kann man die Hotels auch gut vor Ort buchen und spart dabei auch noch etwas. Wir haben uns für 2 Nächte Bangkok, 1 Woche Koh Samui, 1 Woche Koh Phangan und 2 Nächte Koh Tao entschieden.

Unser Flug mit Qatar ging von Frankfurt mit Zwischenstopp in Doha (Katar). Das fanden wir auch ganz angenehm, um sich etwas die Füße zu vertreten, denn der erste Flug dauerte ca. 5 1/2 Stunden, der Zweite auch nochmal ca. 6 1/2. In Bangkok waren wir im Siam@Siam Design Hotel untergebracht und waren sehr zufrieden mit der Wahl. In Bangkok haben wir uns verschiedene Tempel angesehen, was dort natürlich ein Muss ist, waren in einer Shopping Mall und auf Märkten. Natürlich sind 2 1/2 Tage viel zu kurz, um alles zu sehen.



 Das war der Pool am Hotel. Wunderschön über den Dächern von Bangkok

 Blick aus unserem Hotelzimmer

 Jim Thompson House

 Liegender Buddha im Tempel Wat Pho

                                                                                          Tempel Wat Arun

 Grand Palace (Kaiserpalast)

 Typisches und günstiges Fortbewegungsmittel: Tuk Tuk


Danach ging es weiter auf Koh Samui, der Flug dorthin dauert nur ca. 1 Stunde. Dort hatten wir das Samui Paradise Chaweng Beach Resort gebucht, das liegt am Chaweng Beach. Auch hier war alles top. Vor Ort haben wir dann einen Tagesausflug in den Ang Thong Marine Nationalpark gebucht und eine Tour um die Insel. Beides sehr empfehlenswert, da auch Getränke und warmes Essen inbegriffen sind. Im Nationalpark konnten wir dann Schnorcheln und Kajaken, danach ging es mit dem Boot ein Stück weiter an den Strand, um einen Aussichtspunkt u.a. auf die Grüne Lagune zu erklimmen (ich habe gefühlte 3 Liter Wasser ausgeschwitzt!). Auf jeden Fall sehenswert das Ganze.

Bei der Tour um die Insel haben wir verschiedene Strände gesehen, waren Elefantenreiten, haben die Großmutter- und Großvaterfelsen besucht, einen mumifizierten Mönch angesehen, sind durch unsprüngliche Dörfer und einen Markt gelaufen und uns wurden die kleinen Äffchen gezeigt, welche für die Kokosnussernte eingesetzt werden. Es war sehr interessant und man hat viel über die Insel erfahren. Für uns war es eine gute Entscheidung, da man vermutlich auch viel länger braucht, wenn man die Insel auf eigene Faust erforschen will.

Was das Essen angeht hat es uns immer geschmeckt. Vor allem kann man sehr günstig Essen z.B. auf einem Food-Market, dort gibt es eine Portion Hähnchencurry mit Reis für umgerechnet 2 € - 2,50 € und Cocktails für 1,75 €. In den Hotelrestaurants ist es natürlich um einiges teurer, für deutsche Verhältnisse aber immernoch relativ günstig.

       Flughafen Samui: Das einzige Kofferband;              Das Bad in unserem Bungalow, einfach toll
       fand ich richtig süß
 Die Hotelanlage

 Hotelstrand

 Die Ringstraße um die Insel

 Sonnenaufgang. Dafür ist mein Liebster extra ganz früh aufgestanden

Ang Thong Marine Nationalpark

 Die Grüne Lagune im Nationalpark

 Big Buddha auf Koh Samui

Nach der Woche auf Koh Samui ging es dann mit dem Speed-Boot (was für ein Spaß, ich fand es super) weiter auf Koh Phangan. Dort waren wir im Panviman Resort am Thong Nai Pan Noi Beach. Auch eine sehr schöne Hotelanlage und empfehlenswert. Auf dieser Insel ging es dann etwas ruhiger zu und wir haben oft einfach nur relaxt. Unterhalb des Hotels (es liegt am Berg) ist ein kleines Dorf, in dem es einen Supermarkt, ein paar einheimische Restaurants und eine klasse Cocktailbar gibt. Dort haben wir jeden Abend nach dem Essen noch einen Stopp gemacht :-).

 Unser Hotelzimmer Koh Phangan

 Strand am Hotel entlang

Traumhafter Blick vom Frühstückstisch aus

 Poolanlage am Hotel mit Blick aufs Meer

 Links der Strand vom Aussichtspunkt des Hotels aus


Die letzte Insel für uns war dann Koh Tao, bekannt zum Tauchen und Schnorcheln. Schon die Fahrt vom Hafen zum Hotel war ein kleines Abenteuer, da man mit einem Pick-Up transportiert wird und die Straßen teils seeehr uneben sind. Diese Insel ist noch sehr ursprünglich. Unser Hotel dort war das Montalay Beach Resort. Auch bei diesem Hotel gab es nichts zu meckern, außer höchstens beim Frühstück. Dort gab es einfach weniger Auswahl als bei den anderen aber für 2 Nächte war es okay. Da wir keinen Tauchschein haben, waren wir schnorcheln. Die Ausrüstung kann man sich sehr günstig ausleihen. Schon sehr nah am Strand kann man kleine Fische sehen; das Hotel hat ein schönes Hausriff. wenn man ein paar Meter schwimmt bekommt man schon viele verschiedene bunte Fische zu Gesicht. Ich fand es toll, an der Wasseroberfläche zu treiben und die Fische zu beobachten. Allerdings ist es empfehlenswert, sich ein T-Shirt anzuziehen und die Beine ordentlich mit Sonnencreme einzucremen. Wir haben uns ordentlich den Rücken verbrannt, trotz Sonnencreme.
Am nächten Tag mussten wir uns dann auch schon wieder auf den Heimweg machen. Wir wurden zwar erst Nachmittags vom Transfer abeholt, aber so muss man den halben Tag in der Wärme warten, da man ja auch nicht mehr baden gehen kann, nachdem wir auschecken mussten. Da wäre die Abreise morgens vielleicht optimaler gewesen.

 Straße auf Koh Samui - sehr holprig

 Auch hier ein schönes Hotelzimmer mit Balkon

Hotelstrand - allerdings hier eher steinig, auch durch angespülte Muschel- und Korallenreste






Ein paar Fische beim Schnorcheln, wenige Meter vom Strand entfernt

Wieder zurück am Flughafen Koh Samui
 

Fazit: Es war ein wunderschöner und abwechslungsreicher Urlaub und wir werden bestimmt irgendwann wiederkommen. Es gibt ja noch viel mehr Inseln und Orte zu sehen. Auch wenn wir nun fast 3 Wochen dort waren hatten wir uns gerade erst an die Lebensart der Thais gewöhnt, mussten wir wieder abreisen. Die 3 Wochen vergingen wie im Flug.

So, ich hoffe, der Bericht war etwas aufschlussreich für Thailand-Interessierte und nicht allzu langweilig. Ich habe den Post teilweise ziemlich oberflächlich geschrieben, sonst wäre er viel zu lang geworden. Bei den Bildern habe auch versucht, die schönsten auszusuchen. Trotzdem sind es ganz schön viele geworden :-)

Der nächste Post wird dann doch eher weihnachtlich sein.
Ich wünsche Euch noch einen schönen 3. Adventssonntag!

Liebe Grüße
Nicole





Freitag, 3. Oktober 2014

Zweistöckige Zitronen-Schoko-Bananen-Fondanttorte

Schon lange wollte ich es mal ausprobieren, eine zweistöckige Torte zu machen und Blüten aus Fondant zu formen. Vor ein paar Monaten schon habe ich mich mit entsprechendem "Werkzeug" ausgestattet, bin aber bisher noch nicht zum Ausprobieren gekommen. Letztes Wochenende war jedoch nichts weiter geplant und somit hatte ich genügend Zeit und Ruhe. Und ich muss sagen, für das erste Mal sehen die Blümchen doch ganz gut aus oder? Und die Torte im ganzen gefiel mir auch recht gut. War ich schon ein kleines bisschen stolz drauf :-)


 Hach, der Anschnitt fiel mir schon ein wenig schwer *lach*


 Der obere Teil der Torte ist eine Zitronentorte mit Lemon Curd und die untere (wie man unschwer erkennen kann) eine Schokotorte. Die Rezepte stammen beide aus dem Buch "klitzekleine Glücklichmacher" von Daniela Klein. Sie hat so einen wunderbaren Blog!


Für die Zitronentorte 
Springform 18 cm Durchmesser

Teig:
 6 Eier, 1 Päckchen Vanillezucker
350 g Zucker, 350 g Butter (Raumtemperatur)
2-3 unbehandelte Zitronen
350 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver
Butter für die Formen

Vaniellecreme:
290 g Butter (Raumtemperatur)
300 g Puderzucker, 30 ml Milch
1/2 TL flüssiges Vanilleextrakt

Lemon Curd-Creme:
100 g Butter (Raumtemperatur)
120 g Doppelrahmfrischkäse (Raumtemperatur)
10 g Puderzucker, 120 g Lemon Curd
700 g weißer Rollfondant
Lila Pasten-Lebensmittelfarbe (z.B. von Wilton)
(keine flüssige Farbe verwenden!)

evtl. Totenunterleger aus Pappe oder Cakeboard 18 cm Durchmesser


Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Springform (oder 2) einfetten. Vanillezucker und Zucker cremig rühren und die Butter nach und nach hinzufügen. Die Zitronen heiß waschen, trocken tupfen, die Schale abreiben, den Saft auspressen und 100 ml abmessen.

Mehl und Backpulver mit der Hälfte der Zitronenschale mischen und abwechselnd mit dem Zitronensaft unter die Eimischung rühren. Den Teig gleichmäßig auf die Formen verteilen - gegebenenfalls wiegen - und den/die Kuchen im heißen Ofen 50-55 Minuten backen - Stäbchenprobe machen! Die Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herauslösen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Wenn die Böden erst am nächsten Tag zusammengesetzt werden, dann in Frischhaltefolie verpacken. 

Für die Vanillecreme die Butter mind. 7 Minuten cremig rühren. Den Puderzucker sieben und portionsweise hinzufügen. Milch und Vanilleextrakt zugeben. Weitere 5 Min. verrühren. Die Buttercreme kann sofort weiterverarbeitet werden. Für die Lemon Curd-Creme den Frischkäse mit dem Handrührgerät nach und nach mit der Butter mischen. Puderzucker dazusieben. Lemon Curd und restliche Zitronenschale zu der Frischkäsemischung geben und gut verrühren.

Die runde Kuppel der Tortenböden mit einem scharfen Messer abschneiden und die Böden jeweils einmal waagerecht in der Mitte durchschneiden, sodass vier Böden entstehen. Das Cakeboard am besten auf einen Drehteller oder drehbares Holzbrett legen und den ersten Boden darauf legen und eine dünne Schicht Lemon Curd-Creme auf der Oberfläche verteilen. Am Rand etwa 2 cm frei lassen, damit die Creme später keinen Kontakt zum Fondant bekommt. Mit dem zweiten und dritten Boden genauso verfahren. Den vierten Boden mit der Schnittfläche nach unten auflegen. Wenn die Torte noch ungleichmäßig ist, mit einem scharfen Messer begradigen.

Die ganze Torte nun mit einer dünnen Schicht Vanillecreme einstreichen. Das geht am Besten mit einer Palette auf dem Drehteller. Die Torte 30 Min. in den Kühlschrank stellen und dann eine zweite Schicht Vanillecreme auf die Torte streichen und Unebenheiten ausgleichen. 1 Stunde kalt stellen. Derzeit könnt ihr den Fondant mit der Pastenfarbe lila einfärben.


Für die Schoko-Bananen-Torte
Springform 26 cm Durchmesser
Das Rezept für 18 cm habe ich verdoppelt

Ganache:
1200 g Vollmilchkuvertüre
800 g Sahne

Teig (2 mal machen!!):
250 g Zucker
250 g Butter (Raumtemperatur)
4 Eier, 300 g Mehl
3 TL Kakaopulver
1 Päckchen Backpulver
1 TL Natron
 1 TL gemahlener Zimt
3 reife Bananen
Butter für die Form

evtl. ca. 1 kg weißer Rollfondat

Wenn ihr eine große Küchenmaschine habt, könnt ihr auch gleich die Zutaten für den Teig verdoppeln und auf einmal zusammenrühren. Für eine normale Rührschüssel und Handrührgerät ist die Menge allerdings zu viel. Darum den Teig einfach 2 mal machen.

Die Kuvertüre mit einem großen Messer in kleine Stücke hacken. Die Sahne in einem großen Topf auf dem Herd aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und die Schokoladenstücke einrieseln lassen. 2-3 Minuten stehen lassen und dann umrühren. Sobald die Schokolade ganz geschmolzen ist, die Ganache mit einem Pürierstab homogenisieren und in eine Schüssel umfüllen. Diese mit Frischhaltefolie abdecken und an einem kühlen Ort oder im Kühlschrank ruhen lassen. Dann allerdings 1 Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.

Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform fetten. Zucker, Butter und Eier in einer großen Schüssel cremig rühren. Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Zimt dazusieben und gut mit der Buttermasse vermischen. Die Bananen pürrieren und unter den Teig heben. Teig in die Form füllen und ca. 50-60 Minuten backen - Stäbchenprobe machen!. Nach 20 Min. aus der Form lösen und dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Teig 2 mal zubereiten/backen!

Die Ganache (Raumtemperatur) kurz vor dem Bestreichen mit den Schneebesen des Handrührgerätes aufschlagen. Aber nicht zu lange, sonst kann es passieren, dass sie gerinnt. Die beiden Kuchen waagerecht halbieren und nur die Oberflächen der Kuchenlagen dünn mit der Ganache bestreichen. Die Böden dann aufeinanderlegen. Den ganzen Kuchen mit der übrigen Ganache einstreichen und kühlen.

Ihr könnt die Torte natürlich so verwenden. Ich habe sie noch mit weißem Rollfondant "eingekleidet" und mit Blumen aus fondant verziert. Dazu gibt es unzählige Anleitungen und Videos im Internet.

Ich habe zudem den Schokoboden mit nur 3 Böden gemacht statt 4, da ich sie nicht so hoch haben wollte. Dafür ist 3/4 der Ganache völlig ausreichend. Und den übrig gebliebenen Boden haben wir einfach so verputzt :-)


 Hier noch ein kleiner Schnappschuss von mir, nachdem alles "im Kasten" war ;-)
So und nun wünsche ich Euch allen ein schönes, sonniges, verlängertes Wochenende und uns einen tollen Urlaub *hihi* Lange haben wir drauf gewartet.
Davon wird es dann natürlich dann auch ausreichend Bilder geben.

Liebste Grüße
Nicole


Sonntag, 14. September 2014

Saftiger Mirabellenkuchen & Kücheneinblicke

So, heute gibt es nun das angekündigte Rezept vom Mirabellenkuchen. Er ist soo locker und saftig und die Süße vom Teig und die sanfte Säure der Mirabellen passen einfach wunderbar.



Für ein Backblech (ca. 30 x 40 cm):

1 gutes Kilo Mirabellen
4 Eier
225 g Zucker
250 g Margarine
geriebene Orangenschale (Orange-Back)
100 g gemahlene Mandeln
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Schuss Milch

200 g Schmand
4 Eier
75 g Zucker
100 g gehackte Mandeln


Die Mirabellen waschen und entsteinen. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Die Margarine und den Zucker schaumig rühren, dann die Eier unterrühren. Mandeln, Mehl, Backpulver und die Orangenschale vermischen. Die Mischung nach und nach unter die Teigmasse rühren. Soviel Milch zugeben, bis ein zäher Teig entsteht. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgeleten Backblech verteilen.
Den Schmand mit dem Zucker und den Eiern verrühren. Die Mirabellen auf dem Teig verteilen, den Schmand darüber gießen und mit den gehackten Mandeln bestreuen.
Den Kuchen im heißen Ofen ca. 45 Min. backen.


Zudem gibt es heute noch ein paar kleine Einblicke in unsere neue Küche, wo die ganzen Leckereien immer entstehen.






 Wir haben versucht, die bestmögliche Lösung für den Raum zu finden, da dieser Schrägen hat, wie man sieht. Daher auch die Insel, als Arbeitsfläche. Wir haben das Glück, dass der Raum dafür groß genug ist und sind sehr zufrieden damit :-)

Für mich gab es dann auch eine kleine Überraschung. Bei der Planung hatten wir das günstigere Cerankochfeld ausgewählt. Beim endgültigen Bestelltermin war mein Liebster aber alleine und hat dieses gegen ein Induktionskochfeld ausgetauscht, was ich erst gesehen habe, als die Küche stand. Und ich find's toll *grins*



 Mit diesen Blümchen habe ich am Freitag noch etwas Sommer in die Wohnung geholt, zum tristen Wetter da draußen. Sind die Farben nicht wunderschön? Ich kann mich garnicht satt sehen.

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende. Wir waren heute Spazieren und es hat sich schon so herbstlich angefühlt. Von mir aus kann er aber noch gerne etwas warten...

Liebe Grüße
Nicole

Donnerstag, 11. September 2014

Von Mirabellen, Marillen und Mirabellenmarmelade :-)

Ich habe zur Zeit eine neue Lieblingsmarmelade - Mirabellenmarmelade! Bisher noch nie gegessen, aber für sehr lecker befunden. Ausgangspunkt dafür war die Frage meines Liebsten, ob ich den "ein Paar" Mirabellen brauchen könnte. Meine Antwort "JAAAA"! Warum, weil ich hier bei uns in der Gegend noch keinen Mirabellenbaum gesehen habe und mich nur zu gern an meine Kindheit erinnere, wie ich mit meiner Oma am Rande der Feldwege auf dem Land gelbe und blaue Mirabellen gesammelt habe, welche dann zu einem leckeren Kuchen verarbeitet worden sind. Die andere Hälfte ist so schon in meinem Mund gelandet :-). Kuchen sollte es jetzt auch werden. Dass er natürlich 2,5 kg davon mitbringt, konnte ich ja nicht wissen.

Bei der Suche nach einem Rezept kam mir der Gedanke... Mirabellen und Marillen.. is' doch das gleiche oder? Oder nicht? Also beschämterweise beide Begriffe mal eben gegoogelt. Mit Staunen vernahm ich: Achwas, Marillen sind ja Aprikosen! Wie peinlich. Viele werden vllt jetzt darüber schmunzeln, aber ich kannte den Begriff bisher nicht. Aber gut, sind wir wieder ein Stückchen schlauer geworden.

Nachdem ein wohlschmeckender Kuchen aus dem Ofen kam (das Rezept gibts noch im nächsten Post) lagen dort immer noch 1,5 kg Mirabellen (nicht Marillen! ;-) ). Also mal einen Blick in den Vorratsschrank geworfen und - aaaahh Gelierzucker. Yeah - Mirabellenmarmelade!



Ich habe für die 1,5 kg Mirabellen 750g Gelierzucker 2:1 verwendet und einen Schuss Amaretto, wer möchte. Die Mirabellen entsteinen, mit dem Gelierzucker vermischen und zusammen mit dem Amaretto aufkochen (den man bei mir nicht raus schmeckt, da ich zu vorsichtig war). Etwas Wasser habe ich am Anfang noch dazu gegeben, dann ca. 5-10 Minuten köcheln lassen, bis das Obst schön weich gekocht ist. Ich pürriere meine Marmeladen ganz gerne, man kann sie aber natürlich auch Stückig lassen.
Die Menge hat bei mir 6 unterschiedlich große Gläser ergeben. Also vllt 4 große Gläser.



 Sooo, morgen ist schon wieder Freitag. Und wieder ein kleines Stückchen näher dran am Urlaub *juhu*
Habt einen schönen Abend und schonmal ein erholsames Wochenende!
Liebe Grüße Nicole

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